Heizölpreise sinken vierten Tag in Folge

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem zu Beginn der Woche angesichts fehlender Impulse noch mit einer Fortführung des Zickzack-Kurses der Vorwoche zu rechnen war, haben die Heizölpreise bereits am Dienstag die verbraucher- freundliche Richtung nach unten eingeschlagen. Mit einem Minus von 0,9 Cent/Liter folgt zum heutigen Wochenausklang sogar der vierte Preisrückgang in Folge, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Freitagmorgen 47,33 €uro/100 Liter kostet. Die Heizölpreise nehmen somit kurz vor dem Wochenende das Langzeittief von vor zwei Wochen erneut ins Visier.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,2 bis 0,4 Cent/Liter am wenigsten in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland, Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,8 und 2,0 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt weiterhin auf Hamburg, da hier der Heizölpreis heute unter 43,- €uro/100 Liter liegt.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Lange Zeit markierten die Heizölpreise aus dem Sommer 2016 ein Langzeittief, das in den Folgejahren nicht noch einmal erreicht werden konnte. Nachdem die Heizölpreise Ende 2018 zwischenzeitlich an der 100€ - Marke "kratzten", rechneten wohl nur die wenigsten damit, dass die Heizölpreise 18 Monate später in die unmittelbare Nähe des Preisniveaus von 2016 sinken würden. Durch das weiterhin vorhandene Abwärtspotenzial, könnte die noch vor Kurzem für unrealistisch erklärten Heizölpreise auf Niedrig-preisniveau schon bald wieder erreicht werden.

Die Rohölpreise konnten nach den deutlichen Rückgängen zur Wochenmitte am Donnerstag wieder etwas zulegen. Bis vor wenigen Wochen führte die angespannte Situation am Rohölmarkt dazu, dass die Lagersituation, insbesondere in den USA, noch als äußerst kritisch bezeichnet wurde. Mittlerweile hat sich die Lage jedoch etwas beruhigt, da Förderländer wie Saudi-Arabien ihre Fördermengen seit Anfang Mai deutlich verringert haben. Die gestrige Meldung des amerikanischen Energieministeriums über einen überraschend deutlichen Anstieg der US-Vorräte hatte derweil keine belastende Wirkung auf die Notierungen.

Trotz der zuletzt weiter gesunkenen Heizölpreise ist am heimischen Heizölmarkt ersichtlich, dass das Interesse der Verbraucher im Vergleich zu den Rekordmonaten März und April deutlich nachgelassen hat. Heizölkunden sind aufgrund der jüngsten Abwärtsbewegung der Heizölpreise, sowie des jahreszeitlich bedingt rückläufigen Verbrauches aktuell in der komfortablen Lage, den Heizölmarkt entspannt zu beobachten und mit einer kurzfristigen Heizölbestellung auf unvorhergesehene Entwicklung reagieren zu können.
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