Omega-Wetterlage führt laufend zu neuen Schäden

(lifePR) ( Stuttgart, )
Die SV SparkassenVersicherung rechnet mit etwa 10.000 Schäden durch die starken Regenfälle und Überschwemmungen der letzten Tage. "Wir sind zuversichtlich, dass der Aufwand 100 Millionen Euro nicht übersteigen wird", so Dr. Klaus Zehner, Vorstand Schaden/Unfall.

Da es derzeit immer wieder lokal Starkregen mit Überschwemmung gibt, lässt sich eine exakte Schadenprognose erst nach Ende der anhaltenden so genannten Omega-Wetterlage treffen. "Die Situation ändert sich nahezu jede Nacht und wir sind derzeit mit allen Kräften bei der Schadenaufnahme bei unseren Kunden", so Zehner.

Ausmaß der Schäden wird erst nach Aufräumarbeiten erkennbar

Das wirkliche Ausmaß der Schäden lässt sich oft nicht sofort erkennen. Zum Beispiel in Braunsbach: Dort haben die Wassermassen eine riesige Gerölllawine durch den Ort geschoben. Einige Häuser sind 1 ½ Geschosse hoch mit Lehm und Steinen gefüllt, von außen sind Autos und weiteres Geröll gegen die Häuser geprallt. Wie stellen wir hier den Schaden fest? Peter Philipp, Hauptabteilungsleiter des Schadenbereichs, erklärt: "Die Straßen sind beschädigt, so dass zunächst das Geröll aus den Straßen entfernt werden muss. Dann müssen diese repariert werden, so dass schweres Gerät darauf fahren kann. Danach werden Lehm und Geröll aus dem Haus geschafft und abtransportiert. Erst dann werden die eigentlichen Schäden sichtbar und der Statiker kann sich das Haus ansehen. Er wird dann feststellen, ob es einsturzgefährdet ist, also ein Totalschaden." Einige Häuser haben sich als einsturzgefährdet herausgestellt, einige sind bereits in Teilen eingestürzt. Die Arbeiten laufen aber noch. Dabei konnte die SV gleich als erster Versicherer in Braunsbach eine Ortsbegehung machen.

In Braunsbach ist vor allem der Ortskern betroffen, entlang der Hauptstraße. In dem betroffenen Gebiet hat die SV insgesamt 618 Risiken versichert - dies sind Verträge der Gebäudeversicherung, der Hausratversicherung, Gewerbeversicherung und Ertragsausfall. Vor allem letzteres ist noch gar nicht berechnet. Dies macht den Schadenaufwand insgesamt derzeit nicht bezifferbar.

Soforthilfe vor Ort

"Derzeit leisten wir Soforthilfe", erläutert Zehner, "Mit unserem Intercard-System tätigen unsere Regulierer in vielen Fällen vor Ort Überweisungen direkt auf das Konto unserer Kunden. Das ist konkrete Digitalisierung. Die SV ist die einzige Versicherung am Markt, die über dieses digitale Zahlungssystem verfügt. Unsere über 100 Schadenregulierer bewerten mit dem SV-eigenen Schadenregulierungstool ProfClaim in den Räumen der Kunden digital den Schaden; nur ihre Gummistiefel sind 'analog'." Da es in Deutschland derzeit viele Überschwemmungsschäden gibt, greift die gute Vorbereitung der SV. Dr. Zehner: "Unser Eindruck ist, dass am Markt Trocknungsgeräte knapp werden. Wir haben allerdings schon seit Jahren Rahmenverträge mit Trocknungsfirmen abgeschlossen, so dass wir allen unseren Kunden Trockner zur Verfügung stellen können."
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