Montag, 20. November 2017


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Vermögen: Nicht alles auf eine Karte setzen

Ein Gastbeitrag von Sascha Wortmann

Berlin, (lifePR) - Bei der privaten Vermögensverwaltung kommt auf die Kombination aus Streuung, flexiblen Möglichkeiten und Renditestärke an. Wer sein Geld sinnvoll aufteilt, kann in Ruhe bei der Wertentwicklung zuschauen.

Giro- und Festgeldkonto, ein Investmentfonds und vielleicht eine selbstgenutzte Immobilie: So sieht die Vermögensaufteilung der allermeisten Menschen aus. Das hat aber weder etwas mit Zukunftsorientierung noch mit der viel beschworenen Diversifikation zu tun. Denn: Zinsen gibt es auf Sparkonten seit Jahren überhaupt nicht mehr, viele Investmentfonds performen schlecht und kosten viel, und die selbstgenutzte Immobilie ist wichtig für die Lebensqualität, aber in der Regel kein Renditeobjekt – und wirklich gestreut ist das Vermögen damit erst recht nicht, ebenso fehlt es an Flexibilität.

Aber diese Kombination aus Streuung, flexiblen Möglichkeiten und Renditestärke sind die herausragenden Pfeiler in der privaten Vermögensverwaltung. Und das bei kleineren als auch größeren Vermögen. Entscheidend ist nur, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie wichtig es ist, das Vermögen auf mehrere Töpfe aufzuteilen, die allesamt in andere Assetklassen investieren und unterschiedliche Rendite-Risikoprofile aufweisen. Auf diese Weise gelingt es Hoteliers und Gastronomen, ihr Vermögen strategisch zu verteilen und auf mehreren Ebenen an der Sicherung und Mehrung zu arbeiten.

Um das an einem konkreten Beispiel zu verdeutlichen. Ein gastgewerblicher Unternehmer hat sich im Laufe der Jahre ein freies Vermögen von 200.000 Euro erarbeitet. Der althergebrachte Weg wäre jetzt, 100.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto zu packen (mit Zinsen von etwa 0,2 Prozent) und für die andere Hälfte bei seiner Hausbank oder einer Versicherung einen Investmentfonds zu erwerben. Dieser kostet im Schnitt fünf Prozent Ausgabeaufschlag und ein bis 1,5 Prozent jährliche Gebühr. Das führt zu einer Kostenquote von durchschnittlich rund 10.000 bis 12.000 Euro im Verlaufe des Investments (ohne Steuern und Inflation). Schaut man zugleich auf die Performance vieler bekannter Investmentsfonds, zeigt sich leicht, dass die Rendite oftmals gerade einmal genügt, um die Kosten auszugleichen. Unterm Strich bleiben – Steuer- und Inflations-bereinigt – von den 100.000 Euro nur noch etwa 93.000 Euro Kaufkraft übrig, wenngleich brutto der Wert der Fondsbeteiligung bei einer angenommenen Rendite von drei Prozent jährlich bei etwas über 100.000 Euro liegen wird.

Anders sieht die Situation aus, wenn der Hotelier oder Gastronom seine 200.000 Euro in vier Tranchen à 50.000 Euro aufteilt und sich für jede Tranche eine andere Anlage aussucht – und das am besten abseits der klassischen Anbieter, die nur hauseigene Produkte vermarkten. Eine gute Möglichkeit, das Geld breit gestreut anzulegen und damit von vier Ausrichtungen zu profitieren, kann beispielsweise folgende sein: Ein Teil der 200.000 Euro wird in Rohstoffe angelegt – Nischenprodukte im physischen Gold sind sehr sicher (weil der Anleger den Sachwert erhält) und können spürbar überdurchschnittliche Zinsen erbringen. Die zweite Tranche wird direkt in ein Zertifikat investiert, was seit über 20 Jahren erfolgreich in den DAX investiert. Das dritte Viertel wird in eine Beteiligung gesteckt, die überwiegend im MSCI World investiert, der aus besonders hochwertigen Anlagen besteht und auf Dividendenstrategien setzt, um stabile Renditen zu erwirtschaften. Und die letzten 50.000 Euro werden recht speziell in weltweite Infrastrukturprojekte investiert, um von diesem sich rasant entwickelnden Sektor zu profitieren.

Und dann kann der gastgewerbliche Unternehmer in Ruhe dabei zuschauen, wie sich sein Vermögen entwickelt. Er hat die Kosten und die Risiken im Griff, partizipiert an diversifizierten Investments und kann immer wieder umschichten, wenn sich woanders neue Chancen ergeben.

Über den Gastautor:

Sascha Wortmann ist Inhaber der Wortmann Finanzen & Beratung (www.wortmann-fin.de) in Mönchengladbach und berät private und institutionelle Anleger bei allen Fragen rund um Finanzen und Versicherung. Dabei konzentriert er sich mittels individueller Lösungen besonders auf Aufbau und Absicherung von Vermögen und berät Anleger bei der langfristigen Strukturierung ihres Kapitals. Sascha Wortmann begleitet seine Kunden eng und sucht regelmäßig das Gespräch – auch um das Bauchgefühl bei allen

Quelle:
http://pregas.de/...
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