Was haben die Global Goals mit der COVID-19 Impfung zu tun?

Von UNESCO Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven

Impfungen gegen Covid-19 sind ein Privileg
(lifePR) ( Düsseldorf, )
Vielleicht können unsere Nachfahren eines Tages auf den Mars ziehen, aber das ist weitentfernte Zukunft, bisher haben wir nur eine Welt, in der wir alle leben!

Bis Corona uns wie ein Schlag ins Gesicht traf, haben sicher viele Menschen sich die globale Welt durch die Wirtschaft, die Klimakrise, den Tourismus oder die Entwicklungsarbeit vor Augen geführt. Natürlich wissen wir alle, was eine globale Welt bedeutet, kennen die Vor- und Nachteile. Aber spätestens mit dem Internet konnten wir uns noch besser etwas darunter vorstellen.

Ich sehe die enorm-schnelle Verbreitung von Corona, den Virus Mutanten wie das Internet: „tak, ein Mausklick“ und die Pandemie ist überall, von Osten bis Westen, vom Süden bis Norden, die Welt als eine, wird im Handumdrehen von einer schrecklichen Pandemie heimgesucht und lässt niemanden aus.

Wie finden wir nun einen Ausweg? Es hängt ja alles zusammen!

Genau so schnell wie der Mausklick auf dem Computer, haben wir das unglaubliche Glück in dieser Globalität Wissenschaftler auf der ganzen Welt zu vernetzen, die sich an die Entwicklung machen und nun „Gott Lob“ haben wir eine Aussicht: Impfungen.

Impfstoffe mögen nicht allen gefallen, sicher gibt es Gegner wie in allen Bereichen. Aber wie stellen wir sicher, dass Impfgegner praktisch gesehen sich nicht auch gegen die Ziele für nachhaltige Entwicklung, für das Wohl für alle stellen?

Wir wissen, dass das Nicht-Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung, der Global Goals bedeutet, dass es keine lebenswerte Welt mehr geben wird: Armut und Hunger extrem zunehmen, immer größer werdende Ungleichheiten, der Wohlstand und nachhaltiges Leben, die ökologischen Grenzen der Erde mit dem Klimawandel und die natürliche Lebensgrundlagen bedroht.

Wie können Menschen, die nicht geimpft werden, sicherstellen, dass es gerade nicht sie sind, die bei ihrer nächsten Reise, dem nächsten Abenteuer, dem nächsten Kuss oder einem Besuch das Virus nicht weitergeben?

Zuletzt werden die Armen und Ärmsten unserer Welt immer die Verlierer bleiben. Die Ärmsten, die keine oder nur sehr wenig Impfstoffe haben, würden ohne die kursierenden Fake-News alles dafür geben, um geimpft zu werden, aber wir Privilegierten in Europa und den Industriestaaten haben den Luxus zu wählen, möchte ich mich impfen lassen oder nicht? Was für ein Privileg, was für eine neue Form von Ungleichheit! Allerdings denkt noch niemand daran, dass unsere Krankenkassen und unsere Staaten bald dem Ruin nahestehen, wenn diese Pandemie andauert.

Wenn sich jemand aus Angst nicht impfen lässt, wäre Empathie und Nächstenliebe eine der möglichen Antworten für eine lebenswertere Welt für alle und nicht nur das persönliche „Ich“. Auch das trägt zur Unterstützung der „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ bei!
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