Bundesweiter Pflanzwettbewerb bringt Positives zur Corona-Krise

Gärtnern ist ein guter Ausgleich: Helfen Sie damit auch (Wild-)bienen & Co.!

Key Visual mit URL (lifePR) ( Berlin-Zehlendorf, )
Bereits im fünften Jahr findet der beliebte Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen“ statt. Die Initiative „Deutschland summt!” lädt wieder ein, kleine und große Flächen bienenfreundlich und naturnah zu gestalten. Seit dem 1. April ist die Registrierung zum Wettbewerb freigeschaltet. Jetzt heißt es: An die Schaufeln, fertig, los ... und in der aktuellen Lage positive Wirkungen entfalten!

Die Gartensaison ist da und mit ihr viele Möglichkeiten, (Wild-)bienen & Co. zu unterstützen. Zum Beispiel kann jede und jeder triste Flächen in ein Blütenmeer verwandeln. Neuen Lebensraum und Nahrungsangebote für die Bestäuberinsekten zu schaffen ist immens wichtig. Dr. Corinna Hölzer, Gründerin von Deutschland summt! und Initiatorin des Pflanzwettbewerbs ruft daher alle auf: „Macht trotz Corona-Krise mit! Ich freue mich über jeden noch so kleinen Beitrag und kann schon jetzt versichern: Beim Gärtnern entstehen große Glücksgefühle. Ich möchte alle motivieren, uns zu unterstützen!“

Teilnahmebedingungen gelockert

Bienen- und Naturfreunde finden unter www.wir-tun-was-fuer-bienen.de Details zum Wettbewerb. Wer teilnehmen möchte, reicht vom 1. April bis zum 31. Juli 2020 Fotos und Berichte zu seiner Aktion ein. Die Stiftung für Mensch und Umwelt, Trägerin des Wettbewerbs, hat nun die Teilnahmebedingungen gelockert: Gartenfreunde nehmen nun in allen acht Kategorien als Einzelperson (anstatt als Gruppe) teil. Davon ausgenommen sind Personen aus dem gleichen Haushalt; sie dürfen als Gruppe gemeinsam pflanzen. Es winken Geldpreise im Wert von bis zu 400 Euro.

Mitmachen, so gut es in diesen Zeiten geht!

Katrin Heinzel, Kleingärtnerin aus Berlin, geht als leuchtendes Vorbild voraus. Sie gewann vor zwei Jahren einen ersten Preis und sagt: „Die Freude bei der Arbeit am gemeinsamen Pflanzprojekt und an den entstandenen Flächen hat uns auch als Gemeinschaft gestärkt und viele andere gemeinsame Projekt-Ideen nach sich gezogen. Wir begehen seit Gewinn des Wettbewerbs auch jedes Jahr zusammen unser „Bienenfest“, bei dem wir die neuen Projekte des Jahres vorstellen und gemeinsam feiern.“ Als Meistermalerin bei der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) hat sie gerade sogar maßgeblich bei einer brandneuen Sonderedition von Coffee-to-go-Tassen mit Wildbienen-Motiven mitgewirkt. „Aus dem Verkaufserlös jedes KPM To-go Bechers der Edition Wildbienen kommen 20 € dem Artenschutz zugute.“, wie KMP auf seiner Webseite schreibt. Heinzels Kreativität kennt keine Grenzen.

Jetzt vermehrt digitale Medien nutzen

Die 7-köpfige Jury bewertet Neupflanzungen und Umgestaltungen, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten legt. Weitere Punkte vergibt sie für das Anlegen von Strukturen, wie Trockenmauern. Auch die „Strahlkraft“ der Projekte beurteilt sie. Natürlich laufen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dieses Mal unter anderen (Corona)Vorzeichen. Mit Kreativität können die digitalen Medien aber helfen, Menschen zusammenzubringen, obwohl sie nacheinander, und nicht gemeinsam wie bei den vorherigen Wettbewerben, neue Naturräume auf ausgewählten Flächen schaffen!

Über die Initiative:
Unter dem Dach von Deutschland summt!, eine Initiative der Stiftung für Mensch und Umwelt, sind inzwischen 32 Städte und Landkreise vernetzt. Sie schafft seit dem Jahr 2010 viel Aufmerksamkeit für Bienen und Stadtnatur. Am Beispiel der Wild- und Honigbienen ist es möglich, den Menschen den Rückgang der biologischen Vielfalt vor Augen zu führen. Die Initiative möchte Menschen inspirieren, mobilisieren und anregen, selbst aktiv zu werden. Es ist dringend notwendig, heimische Bienenarten wie Hosenbiene und Seidenbiene zu schützen. Von den ursprünglich 585 Wildbienenarten sind bereits 39 ausgestorben. Der Pflanzwettbewerb 2019 in Zahlen: Mehr als 250 Gruppen, insgesamt 3.300 Aktive, 18 Gewinner in sieben Kategorien und eine bepflanzte Fläche von 50 Hektar (fast 70 Fußballfelder). Mehr über die Initiative unter: www.deutschland-summt.de
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