Beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" engagierten sich über 2.400 Menschen und schufen 41 Hektar bienenfreundliche Oasen

Die Initiative "Deutschland summt!" gibt Gewinner:Innen bekannt

Beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" engagierten sich über 2.400 Menschen und schufen 41 Hektar bienenfreundliche Oasen
(lifePR) ( Berlin, )
Heute gab die Stiftung für Mensch und Umwelt die Gewinner des diesjährigen Pflanzwettbewerbs „Wir tun was für Bienen!“ bekannt. Als Trägerin der Initiative „Deutschland summt!“ rief die Stiftung Privatpersonen, Vereine, Schulen, Kitas und Unternehmen auf, Gärten, Balkone und Grünflächen gemeinschaftlich bienen-freundlich zu gestalten.

Insgesamt wurden auf 410.355 Quadratmetern Stauden, Spät- und Frühblüher, Kräuter und Wiesenblumen gepflanzt, insektenfreundliche Kleinstrukturen wie Nisthilfen, Trocken-mauern, Kräuterspiralen oder Lesesteinhaufen gebaut und Wasserstellen angelegt. Auch die Öffentlichkeitswirksamkeit der Beiträge wurde von der Jury bewertet. Den neuartigen Pflanzwettbewerb gibt es seit 2016.

Gute Beteiligung trotz Corona

Trotz – oder gerade wegen – Corona engagierten sich sogar einige Gruppen mehr als im letzten Jahr. Aufgrund der Pandemie waren diesmal weniger Schulen und Kitas im Rennen, dafür mehr Privatgärten (85 Gruppen), welche beachtliche Leistungen in ihren Naturgärten vollbrachten.

Die Freude über die Platzierung ist bei allen Gewinner:Innen groß. „Wir haben uns riesig über den 2. Platz für unseren Beitrag im Wettbewerb gefreut! Wenn dies nicht noch mehr motiviert, so weiter zu machen, was dann?“ so Frau Föhr aus Mölln (2. Platz Kommunale Flächen).

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war der Extrapreis „Musik für den Bienenschutz“. Der Jugendchor ConTakt aus Nürnberg gewann mit dem eigens komponierten und über Video gemeinsam eingesungenen Lied „Wir brauchen Bienen für unser Leben!“ den ersten Preis. Auch die weiteren Platzierungen sind eigene Kompositionen und echte Ohrwürmer.

Aus allen Bundesländern gute Beiträge - Bayern und NRW besonders aktiv

Von den insgesamt 270 Teilnehmergruppen waren die meisten (85) in der Kategorie „Privatgärten, Gärten von Mietwohnungen“ aktiv. Die meisten Teilnehmer bzw. Teilnehmergruppen kommen aus Bayern (54), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (52), sowie Niedersachsen (33) und Berlin (31). „Wir freuen uns, dass sich der Trend zum Naturgarten langsam auch bei den Firmengärten und Kleingärten durchsetzt“, lobt Corinna Hölzer, Gründerin der Stiftung für Mensch und Umwelt.

Weitere Zitate zur Verwendung:

„Uns zeigt es, dass wir mit unserem Naturgarten alles richtig gemacht haben und sich unsere Mühe und Anstrengungen bei der Umsetzung gelohnt haben. Wir hoffen, dass wir viele Menschen inspirieren können, ebenfalls einen Naturgarten anzulegen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt zu leisten.“
Frau Ernst, Grüne Schule in Mannheim (2. Platz Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten)

„Wir bedanken uns ganz herzlich für den tollen Wettbewerb und freuen uns riesig über unseren 2. Platz. Insgesamt ist die Aktion richtig toll gelaufen, wir sind auch lange noch nicht fertig und arbeiten weiterhin an unserem Bienenprojekt. Es gibt immer was zu tun…“
Frau Gartz, Bewegungskita Löwenzahn, Nettetal (2. Platz Kitagärten)

„Wir werden unseren bienenfreundlichen Kita-Garten zusammen mit den Kindern auch weiterhin gut pflegen und unserer Bezirksbürgermeisterin bestimmt noch weitere nicht genutzte Flächen für die Anlage von Wildblumenwiesen abschwatzen…“
Frau Jaschik, Kita St. Apollonia, Aachen (1. Platz Kitagärten)

Hintergrundinformationen

Warum sind bienenfreundliche Grünflächen wichtig?

Mittlerweile stehen mehr als die Hälfte der heimischen Wildbienenarten wie Langhorn-, Hosen- oder Schenkelbiene auf der roten Liste für bedrohte Tierarten. Ein Grund dafür ist das Fehlen von geeigneten Grünflächen. Die Stiftung für Mensch und Umwelt möchte nicht länger tatenlos zusehen und hat bereits 2010 die Initiative „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ ins Leben gerufen. Der Pflanzwettbewerb ist ein neues Format und hat regen Zuspruch gefunden.
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