Moderiert wurde der Tag von Katja Breitenmoser von der e7 GmbH, die mit ihrer Erfahrung im Bereich partizipativer Prozesse für einen strukturierten, aber offenen Austausch sorgte. Zu Beginn regte ein Inputreferat zum Kulturverständnis zum Nachdenken an. Die Themen für den gemeinsamen Austausch bestimmten die Teilnehmenden selbst. Am «Marktplatz» sammelten sie Anliegen und Ideen, die anschliessend in Gruppen vertieft wurden. Dabei standen unter anderem folgende Fragen und Themen im Fokus:
• Wie können bestehende und neue Veranstaltungsformate stärker vernetzt werden?
• Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kulturhäusern und touristischen Leistungsträgern verbessert werden?
• Welche Potenziale bietet eine Design Week in der Region?
• Ist ein einheitlicher Kulturpass für die Region realisierbar?
• Wie bringen wir Kulturangebote direkt ins Hotelzimmer?
Ziel des Camps war es, neue Impulse zu setzen, Ideen weiterzudenken und bestehende Netzwerke langfristig zu stärken. Dabei ging es nicht nur um den Austausch, sondern auch um konkrete nächste Schritte: Erste gemeinsame Projektideen wurden skizziert und werden in den kommenden Monaten weiterverfolgt.
Offene Dialogformate sind wichtig
Das Kultur- und Tourismuscamp zeigt, wie wichtig offene Dialogformate sind, um Synergien zwischen zwei zentralen Pfeilern der Standortentwicklung Kultur und Tourismus nachhaltig zu fördern. Die Teilnehmenden und Initiatoren wünschen sich eine Fortsetzung des Kultur- und Tourismusbarcamps. Zudem bieten die quartalsweise stattfindenden Side-Events #lovestgallen MEET KULTUR von St.Gallen-Bodensee Tourismus eine Plattform, um die im Camp angedachten Ideen weiterzuentwickeln, neue Impulse zu sammeln und konkrete Vorhaben gezielt voranzutreiben.
Über igKultur Ost: Die igKultur Ost setzt sich als Interessengemeinschaft durch «Vernetzungs- & Beratungsleistungen» für die Belange und Bedürfnisse von Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen in der Ostschweiz ein.