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Pressemitteilung BoxID: 692949 (Stadtverwaltung Mayen)
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OB Treis: "Ich schäme mich für das Verhalten mancher Mitbürger!"

Unsachliche Diskussion ums Alte Rathaus – mögliche Betreiber werden persönlich angegriffen und bedroht

(lifePR) (Mayen, ) Die Frage, ob ein Bierhaus in das Alte Rathaus einziehen wird, beschäftigt derzeit die Mayener Bevölkerung. Bedauerlicherweise wird die Diskussion nicht nur auf sachlicher Ebene geführt, wie Oberbürgermeister Wolfgang Treis mitteilt:
„Die Investoren haben mehrfach Drohanrufe erhalten, in denen sie aufs Übelste beschimpft wurden. Für solche Methoden habe ich absolut kein Verständnis“, berichtet Oberbürgermeister Treis. „Ich bin entsetzt über diese Art der Reaktionen und schäme mich für das Verhalten mancher Mitbürger!“

Doch nicht nur die beiden Investoren haben dubiose Drohanrufe erhalten, auch die Mitarbeiter der Bitburger Braugruppe wurden beschimpft, wie man „fremde Gastronomen in die Stadt holen könne.“
„Das hat für mich gar nichts mehr mit der Frage zu tun, ob man sich eine Gastronomie im Alten Rathaus vorstellen kann oder nicht“, so Oberbürgermeister Treis. „Vielmehr wirft es für mich die Frage auf, was ist die Motivation der handelnden Personen? Wirklich der Schutz unseres Rathauses oder geht es vielleicht doch mehr um eigene, wirtschaftliche Motive?“.

Denn es wird keinerlei Veränderungen an der Außenfassade des Alten Rathauses geben und auch im Inneren werden nur geringe Umbauten für die Einrichtung der Bistroküche von Nöten sein, die selbstverständlich alle mit dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes in Einklang gebracht werden. Die Repräsentationsräume im Obergeschoss, die die Stadt zum Beispiel für Empfänge oder Trauungen nutzt, werden der Stadt weiterhin zur Verfügung stehen. Die Bierhausbetreiber nutzen lediglich das Erdgeschoss sowie einen Nebenraum im Obergeschoss und die Toilettenanlage.

„Ich rufe ausdrücklich zur Sachlichkeit auf“, so Stadtchef Treis. „Es ist natürlich völlig legitim, seine Meinung zu vertreten und hier auch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die unsere Demokratie dafür bietet. Was hier passiert, geht jedoch weit über sachliche Diskussionen und demokratische Mittel hinaus. Stänkern, pöbeln, diffamieren und bedrohen sind schlichtweg kein Mittel des Meinungsausdrucks!“

„Persönlich sehe ich in der gastronomischen Nutzung unseres Alten Rathauses eine große Chance zur Belebung unserer Innenstadt und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität“, so Treis. Er macht deutlich, dass es sich um einen großen Invest handelt, den die M & R Gastro GmbH in Mayen tätigen möchte und dies auch zur Wertschöpfung in der Stadt beiträgt.