Stadtsparkasse zeigt bisher unveröffentlichte historische Fotos der Jahrhundertwende

Hauptstelle im Tal präsentiert zum Stadtgeburtstag die Ausstellung: Münchner Lebenswelten im Wandel - Au, Haidhausen, Giesing 1890 - 1914

Prof. Egon Greipl (links), Generalkonservator des Bayer. Landesamtes für Denkmalpflege, und Harald Strötgen (rechts), Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München, eröffneten die Ausstellung in der Hauptstelle der Stadtsparkasse
(lifePR) ( München, )
Vom 25. Juni bis zum 25. Juli präsentiert die Stadtsparkasse in ihrer Hauptstelle bisher unveröffentlichte historische Fotografien der Stadtteile Au, Haidhausen und Giesing aus der Zeit von 1890-1914. Die Ausstellung Münchner Lebenswelten im Wandel zeigt auf eindrucksvolle Weise einen wichtigen Teil der Geschichte unserer Stadt, so Harald Strötgen, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München. Die Fotografien aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege dokumentieren das längst verschwundene Vorstadtmilieu der drei Stadtteile und den urbanen Wandel, der sich in den zwei Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg durch den Bau bürgerlicher Wohnhäuser vollzog. Die kleinen Häuser und Herbergen wurden damals durch mehrstöckige Wohnblocks verdrängt. Einige Fotos machen diese Entwicklung deutlich und zeugen so vom Ende der Vorstadtkultur.

Unter den prominenten Gästen waren der Stadtrat Richard Quaas, Domkapitular Prälat Josef Obermeier, Domvikar Engelbert Dirnberger sowie Polizeipräsident Dr. Wilhelm Schmidbauer.

Der Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Prof. Egon Greipl beschreibt die Epoche, in der die Bilder entstanden, folgendermaßen: Die Fotografien sind kein Film, der abläuft, sie stehen und sind stumme Zeugen der Vorstadt-Milieus. Die ausgewählten Aufnahmen berichten vom Wandel der drei Vorstädte Au, Haidhausen und Giesing in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Das war eine Zeit, in der die Stadt München, vor allem in den Vorstädten, ihr Gesicht radikal wandelte. Massenhaft strömten die Landbewohner in die Stadt, auf der Suche nach Geld und Glück. Nicht alle hatten dabei Erfolg.

Eng mit der Münchner Historie verbunden sei auch die Geschichte der Stadtsparkasse, so Strötgen. Als Sparkasse in München begannen im Jahr 1824 zwei städtische Beamte in einem Wohnhaus am Unteren Anger die Spargroschen der Münchner entgegen zu nehmen. Die Sparkasse war einziger Anlaufpunkt für die einfachen Bürger der damaligen Zeit, wenn sie das hart Ersparte sicher deponieren und darauf auch noch Zinsen erhalten wollten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Juli 2008 während der Öffnungszeiten (Mo bis Fr 8:45 bis 16:00 Uhr, Do bis 18:00 Uhr) in der Hauptstelle der Stadtsparkasse München im Tal zu sehen.

Sie ist eines der Geschenke der Stadtsparkasse an die Münchnerinnen und Münchner zum 850. Stadtgeburtstag. Außerdem hat das Kreditinstitut zu diesem Anlass die "Stiftung Soziales München" mit einem Stiftungskapital von zehn Millionen Euro gegründet, die jährlich Projekte mit rund 400.000 Euro unterstützt. Ein weiteres dauerhaftes Geburtstagsgeschenk für die Bürger ist die Renovierung des Glockenspiels im Rathaus, für das die Stadtsparkasse München mit einer viertel Million Euro die größte Einzelspende geleistet hat. Ebenfalls langfristig erhalten bleibt den Münchnern der alte Südfriedhof, auf dem die Stiftung Straßenkunst der Stadtsparkasse die Renovierung von Grabmälern und der Aussegnungshalle unterstützt. Zu einem so bedeutenden Stadtgeburtstag gehören jedoch nicht nur Geschenke, sondern auch eine entsprechende Feier. Daher bereitet die Stadtsparkasse für den Sommer ein Gratis-Konzert mit den Münchner Symphonikern vor, so Strötgen.

Die weiteren Bilder von der Ausstellungseröffnung zeigen:

Stadtrat Richard Quaas mit Domvikar Engelbert Dirnberger

Harald Strötgen, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München, mit Prof. Egon Greipl, Generalkonservator des Bayer. Landesamtes für Denkmalpflege

Volkssänger Wolfgang Anton Mayer mit Birgit Otter

Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz mit Polizeipräsident Dr. Wilhelm Schmidbauer
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