Landesgartenschau Norderstedt öffnet ihre Tore

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Oberbürgermeister Hans- Joachim Grote eröffnen feierlich die zweite schleswig-holsteinische Landesgartenschau

2011 Luftballons gaben den Startschuss für die feierliche Eröffnung der Landesgartenschau
(lifePR) ( Norderstedt, )
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen eröffneten heute Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein und Schirmherr der Landesgartenschau Norderstedt, und Hans-Joachim Grote, Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt, das größte Gartenfestival Norddeutschlands. Rund 800 geladene Gäste und viele Zuschauer wohnten dem Festakt an der Sparkasse Südholstein Bühne bei. Der anschließende Geländerundgang führte an den zahlreichen Attraktionen in Wald-, See- und Feldpark vorbei. Bereits seit 9.00 Uhr strömten die ersten Besucher auf das Gelände, um sich von den dreifach einmaligen Attraktionen der zweiten schleswig-holsteinischen Gartenschau zu überzeugen.

"Diese Landesgartenschau wird ein unvergessliches Erlebnis für alle Gartenschaufreunde und diejenigen, die es werden wollen. Ich habe ausgesprochen gern die Schirmherrschaft für dieses gelungene Beispiel innovativer Gartengestaltung übernommen", sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. "Die zweite Landesgartenschau zeigt, dass wir Schleswig-Holsteiner langsam in Übung kommen. Mit 76 Hektar ist die Schau in Norderstedt mehr als viermal so groß wie die Premiere in Schleswig vor drei Jahren", sagte der Regierungschef weiter. Das Land habe sich mit 3,7 Millionen Euro an einer bleibenden Infrastruktur beteiligt. "Die Parkteile See, Wald und Feld sind bereit für die erwarteten 600.000 Besucher. Erfreuen wir uns am Norderstedter Blütenmeer", so Carstensen.

Nach Schleswig ist Norderstedt der zweite Ausrichtungsort einer schleswigholsteinischen Landesgartenschau. Mit 75.000 Einwohnern ist die fünfgrößte Stadt im nördlichsten Bundesland Sitz vieler mittelständischer Unternehmen sowie internationaler Konzerne und ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Mit der Landesgartenschau Norderstedt wird die 1970 gegründete und damit noch junge Stadt ihre Bedeutung in der Metropolregion Hamburg stärken. Hans-Joachim Grote, Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesgartenschau, sagte: "Unsere Landesgartenschau ist mehr als ein Großereignis für ein halbes Jahr. Sie ist ein wesentlicher Beitrag zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Ich freue mich, dass sich Norderstedt als Gastgeber der zweiten schleswig-holsteinischen Gartenschau von seiner besten Seite zeigen kann. Wir setzen alles daran, den Besuchern einen tollen und unvergesslichen Aufenthalt auf der Landesgartenschau zu bieten."

Auch die Landesgartenschau Norderstedt selbst bietet eine Vielzahl an Erlebnissen für Kinder und Erwachsene, Gartenliebhaber und Naturfreunde, Kulturinteressierte und Bewegungsfreudige: über 30 große und kleine Gärten, zwölf Blumenschauen im BlütenWerk, einem ehemaligen Kalksandsteinwerk, zahlreiche Pflanzungen von Rhododendren über Rosen bis zu Staudenbändern und lavendelreichen Blumenfeldern, Obstbaumwiese und Arboretum, das Strandbad, fantasievolle Spielplätze, ein Bauernhof, ein Naturerlebnispfad, mehr als zehn Kilometer Wege am See, durch Wald, Heide und Blumenpracht sowie ein Rahmenprogramm mit über 1.000 Veranstaltungen.

Reimer Meier, Ehrenvorsitzender des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein und Repräsentant der Grünen Verbände im Aufsichtsrat der Landesgartenschau Norderstedt ist begeistert: "Hier in Norderstedt zeigen die Mitglieder der Grünen Verbände das gesamte Spektrum ihres Könnens. Ohne ihr großes finanzielles wie ideelles Engagement wäre eine Gartenschau wie hier in Norderstedt nicht denkbar."

Durch den offiziellen Festakt auf der Sparkasse Südholstein Bühne führten NDRModeratoren Laura Lange und Christian Schröder. Für beste Unterhaltung sorgten das Sinfonische Blasorchester, amtierender Kulturträger der Stadt Norderstedt, sowie drei abwechslungsreiche Showacts. In seiner Rede dankte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen allen Akteuren und Sponsoren, die sich für die Landesgartenschau eingesetzt haben: "Unsere Gartenbaubranche, unsere Vereine und Verbände haben wieder ganze Arbeit geleistet, um dieser Landesgartenschau zu einem Erfolg zu verhelfen. Wer sich auf dem Gelände umsieht, wird feststellen, welche Kompetenz in diesem Bereich in Schleswig-Holstein zu Hause ist", sagte Carstensen. Deshalb habe sich die Landesregierung entschieden, auch 2016 wieder eine Landesgartenschau auszuloben. Zum großen Finale ließen Ministerpräsident Carstensen, Oberbürgermeister Grote und Repräsentant der Grünen Verbände Reimer Meier sowie 600 Kindergartenkinder - angeführt von den drei Maskottchen Birk, Lilly und Fleur - 2011 Luftballons in den Landesgartenschau-Farben Grün, Blau und Gelb gen Himmel steigen.

Beim anschließenden Rundgang über das Gartenschau-Gelände überzeugten sich Ministerpräsident, Oberbürgermeister, Sponsoren, Partner und Medienvertreter von den "dreifach einmaligen" Landschaften der Landesgartenschau Norderstedt. Vorbei an den Blumenfeldern des Feldparks führte der erste Weg zum Himmelszelt, dem Ort der Kirche auf der Gartenschau. Zur feierlichen Einweihung des transparenten Kuppelbaus hielten Bischof Gerhard Ulrich, Nordelbische Ev.-Luth. Kirche, und Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Röm.-Kath. Erzbistum Hamburg, eine ökumenische Andacht. "Das Himmelszelt ist ein Ort der inneren Einkehr. Hier können die Besucher Ruhe finden und neuen Atem schöpfen, ihren Gedanken freien Raum lassen und die Wunder der Schöpfung genießen," so Landesgartenschau-Pastor Gunnar Urbach.

Neben dem Bauernhof, auf dem Esel, Schweine, Schafe und Störche beheimatet sind, begeisterte auf dem Rundgang der Giftpflanzengarten "Hexenkessel", die KunstWerkstattNatur, die Gärten der Gartenfreunde sowie die 14 Themengärten unter dem Motto "Film ab!". Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Hauses der Gärtner, dem Treffpunkt der Grünen Verbände auf der Landesgartenschau Norderstedt, sagte Andreas Lohff, Präsident des Gartenbauverbands Nord und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Landesgartenschau: "Eine Landesgartenschau ohne Gärtner ist wie Schleswig-Holstein ohne Nord- und Ostsee. Für die Grünen Verbände ist eine solche Schau Motor und Plattform zugleich. Sie ist ein perfekter Rahmen, sich publikums- und medienwirksam zu präsentieren und das Können der Fachbetriebe zu zeigen. Hier im Haus der Gärtner stehen unsere Vertreter dem Besucher an 172 Tagen beratend zur Seite und zeigen bei kleinen und großen Veranstaltungen die Möglichkeiten des Gartenbaus."

Der Rundgang fand seinen feierlichen Abschluss mit der Eröffnung der Blumenschauen im BlütenWerk. Die zwölffach wechselnden "BlütenSchauspiele" zeigen sich in der ungewöhnlichen Kulisse eines ehemaligen Kalksandsteinwerks und sind inspiriert von Opern, Operetten und Theaterstücken.

Auf alle, die am heutigen Gründonnerstag und am folgenden Osterwochenende die Gartenschau besuchen, wartet ein buntes Programm mit den Maskottchen, Musik und Unterhaltung. Mit einer Fülle von Veranstaltungen und Aktionen startet die Landesgartenschau Norderstedt zu 172 Tagen voller Erlebnisse.
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