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Auf dem Buckenberg entsteht ein neues Wohngebiet

Abbruch-Arbeiten gehen los

(lifePR) (Pforzheim, )
Auf dem Buckenberg entsteht in den kommenden Jahren ein neues, attraktives Wohngebiet. In der kommenden Woche gehen die Abbruch-Arbeiten los, die in vier Phasen unterteilt sind. Bis Ende August werden in einem ersten Schritt die Stabs- und Mannschaftsgebäude und das Casino abgeräumt. Bürgermeister Alexander Uhlig rechnet damit, „dass das Gelände bis zum 1. Dezember abgeräumt ist. Die beiden Pförtnerhäuschen und die Waffenschmiede bleiben stehen, alles wird dokumentiert“. Rund 200 000 Kubikmeter umbauter Raum müssen in den nächsten Monaten bewegt werden.

Die Konversionsgesellschaft Buckenberg wird in den kommenden Jahren auf dem 20-Hektar-Areal eine neue Siedlung errichten. Hier sollen die Elemente „Wohnen“, „Arbeiten“ und „Ausbilden“ im Grünen elegant miteinander verknüpft werden. Auf dem Areal soll qualitätsvolles Wohnen zu moderaten Preisen mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit angeboten werden. Das gesamte Areal „wird eine unverwechselbare Identität mit den Themen zukunftsgerichtete Energie, Jung und Alt, Bäume, Bäume und nochmals Bäume oder Kinder“ bekommen, so STADTBAU-Geschäftsführer Ulrich Füting. Seine Wohnungsbaugesellschaft hält 50 Prozent an der Konversionsgesellschaft mbH. Basis der städtebaulichen Idee ist dabei der Entwurf des Amsterdamer Büros de Architekten Cie, „der unter Belassung des vorhandenen Baumbestandes ein organisches Straßen- und Wegesystem mit einheitlich orientierten Einzel-, Doppel- und Reihenhaustypen kombiniert. Das Thema „Wohnen im Park“ soll so realisiert werden“, so Alexander Uhlig. Doch bevor es so weit ist, ist noch einiges zu tun.

Ab kommenden Montag mit schwerem Gerät Noch in dieser Woche wird die Baustelle eingerichtet. Das betrifft auch die vorbereitenden Arbeiten. In der kommenden Woche wird es dann ernst: „Die Firma BRB (Bau-stoff- Recycling & Verwertungs-Union Burg) wird im Laufe der nächsten Woche schweres Gerät heranbringen, dann beginnt der Rückbau“, so Dipl.-Geologe Dr. Rüdiger Philipps von der Weber-Ingenieure GmbH, Pforzheim. Diese Firma hat bereits seit 1999 umfangreiche Untersuchungen zu so genannten Verdachtflächen oder möglichen Kontaminationen durchgeführt. Im Vorfeld der Ausschreibung zum Rückbau untersuchte 2006 die Weber-Ingenieure GmbH auch die Gebäude und Freiflächen im Hinblick auf eine zukünftige Verwertung bzw. Entsorgung der Bausubstanz. Die Abbrucharbeiten wurden dann europaweit ausgeschrieben; unter 30 Interessenten verblieben 15 Bieter und hier setzte sich das bei Magdeburg ansässige Unternehmen durch, das auf große Abbruchmaßnahmen spezialisiert ist (beispielsweise Güterbahnhof Ost in Berlin-Friedrichshain, ehemals GUS-Flächen Berlin-Karlshorst, Apollo-Center in Salzgitter, „Kleine Wolke“ in Bremen). Wenn das Karree in den kommenden Wochen bis Ende August abgeräumt sein wird, geht es an die Baustraßen und Nebengebäude; in einem dritten Schritt werden im südlichen und südwestlichen Teil des Areals die alten Pferdeställe und die neueren Hallen der Franzosen abgeräumt. In der vierten Phase kümmern sich die Bagger um die ehemalige „US-Enklave“ mit Tankstelle und Schießstand.

Dies alles soll bis Anfang Dezember erledigt sein, wobei Dr. Philipps von einer „zielgerichteten Demontage und einem selektiven Rückbau“ spricht. Zunächst werden verwertbare technische Einrichtungen demontiert und anschließend nichtverwertbare Objekte wie beispielsweise Fenster, Türen und Lampen usw. per Hand herausgerissen, erst dann wird vom Dachstuhl bis zum Fundament mit „Longfront“-Baggern und Hydraulikzangen sukzessive abgebrochen. In aller Regel, so Alexander Uhlig, wird zwischen Montag und Samstag von 6 bis 20 Uhr gearbeitet; so ist es vorgesehen. Auf dem Gelände selbst steht eine Brecheranlage, die aus großen Betonteilen kleine Betonteile macht. Die Lärmbelästigung für die Anwohner wird sich dabei im Rahmen des Erträglichen halten, weil die Anlieger – anders als zum Beispiel auf der Marktplatz-Baustelle – nicht direkt tangiert sind: „In der Spitze rechnen wir mit fünf bis acht Lkw pro Stunde, dank der Hydraulikzangen-Bagger wird sich der Lärm in Grenzen halten. Der Abbruch übrigens wird möglicherweise als Auffüllmaterial für den Ausbau der Bundesautobahn A 8 verwendet. Die Anfahrt der Baustelle wird über den Haidachweg geregelt, also jene östliche Zufahrt, die zu Kasernenzeiten auch schon für das schwere Gerät zuständig war. Das ehemalige Haupttor bleibt geschlossen. Überhaupt: Während der Bauarbeiten bleibt die Umzäunung bestehen, „Wir können kein Risiko eingehen“, so Alexander Uhlig.

Wie geht es weiter?

Bereits parallel zu den Abbrucharbeiten wird ab Anfang Oktober mit der Erschließung des Hauptzugangsbereichs der Kaserne begonnen. Hier wird in den kommenden Monaten ein Einkaufszentrum entstehen. Ulrich Füting schätzt, dass bereits zum Ende des Jahres 2008 „das Einkaufszentrum fertig sein könnte“. Auch im kommenden Jahr steht der Beginn der Erschließung des gesamten Areals auf dem Programm: Zunächst geht es um die Haupterschließungsstraße „Planstraße I“, im Weiteren wird das Erschließungskonzept realisiert. Die Grundstücke werden vermarktet und der Baudezernent stellt sich vor, „dass das erste Grundstück bereits Ende 2008 veräußert werden kann“. Insgesamt sollen auf dem Areal im Grünen in der Zukunft rund 300 Häuser entstehen: „Wir werden in Baden-Württemberg mit diesem Objekt eine begehrte Adresse sein“, ist sich Alexander Uhlig sicher.
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