Samstag, 18. November 2017


Staatstheater Darmstadt im Oktober 2017

Premieren

Darmstadt, (lifePR) - EIN KLOTZ AM BEIN
Komödie in drei Akten von Georges Feydeau | Neuübersetzung von Gustav Rueb

Fernand de Bois d'Enghien hat zwei große Probleme: seinen Bankrott. Und Lucette Gautier. Seine langjährige Geliebte steht der Lösung dieser Kümmernisse leider im Weg. Fernand möchte nämlich heute standesgemäß, das heißt reich, heiraten. Und zwar Viviane Duverger. Aber Lucette will so gar nicht von ihrem Liebling lassen und Fernand schafft es einfach nicht auszusprechen, was auszusprechen wäre. Der "Figaro" kündigt seine Hochzeit mit der Tochter von Baronin Duverger schon an, Eheverträge sollen noch am gleichen Tag unterschrieben werden, aber Fernand lügt lieber weiter. Er wird zum Gejagten durch Schränke und Treppenhäuser und hat zudem auch noch einen eifersüchtigen, heißblütigen General auf den Fersen. Was scheinbar harmlos beginnt, endet in einem amüsanten Feuerwerk an Verrücktheiten.

Mit Gabriele Drechsel, Katharina Hintzen, Karin Klein, Christoph Bornmüller, Christian Klischat, Robert Lang, Daniel Scholz, Jörg Zirnstein, Mathias Znidarec

Regie Gustav Rueb
Bühne Peter Lehmann
Kostüme Dorothee Joisten Dramaturgie Maximilian Löwenstein

Offene Probe am 10. Oktober
Premiere am Samstag, 14. Oktober 2017, 19.30 Uhr | Kleines Haus
Vorstellung am 22. Oktober

DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo da Ponte

"Ein spanischer großer Herr (Conte Almaviva) liebt ein verlobtes junges Mädchen (Susanna), das er zu verführen sucht. Die Verlobte, der Mann, den sie heiraten soll (Figaro), und die Frau des Edelmanns (Contessa Almaviva) finden sich zusammen, um den Plan eines absoluten Heuchlers zum Scheitern zu bringen, dem Rang, Vermögen und Freigiebigkeit alle Macht verleihen, sein Vorhaben zu verwirklichen. Das ist alles, nichts weiter." So resümiert Beaumarchais über seine Komödie "Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit". Regisseurin Emmanuelle Bastet versetzt das intrigenreiche Lustspiel in einen mentalen Irrgarten. Auf die späten 1930er Jahre zurückgreifend spiegelt sie gleichsam die Zustände unserer heutigen Zeit.

Eine Produktion der Oper Köln.

Mit David Pichlmaier, Katharina Persicke, Jana Baumeister, Georg Festl, Xiaoyi Xu, KSS Katrin Gerstenberger, Michael Pegher, David Lee, Nicolas Legoux, Seokhoon Moon

Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky
Regie Emmanuelle Bastet
Bühne und Kostüme Tim Northam

Premiere mit Auftakt am Sonntag, 29. Oktober, 18.00 Uhr | Großes Haus
Vorstellungen am 04. und 14. November

KONZERTE

SOLI FAN TUTTI
25 Jahre Soli fan tutti! Beim Jubiläumskonzert spielen Mitglieder des Staatsorchesters Werke von Gerhard Polt, Kurt Fuchs, Joseph Straumer, Elliott Carter, Oliver Kolb und Ernst von Dohnányi.

Konzert am Sonntag, 01. Oktober 2017, 11.00 Uhr | Kleines Haus

2. SINFONIEKONZERT
Im zweiten Sinfoniekonzert werden Oscar Strasnoys Werk "Y (Sum N°2)", Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester op. 129 und Johannes Brahms' 4. Sinfonie zu hören sein. Als Solist ist Isang Enders zu Gast. Der junge Musiker habe "überwältigendes spieltechnisches Können" (Eleonore Büning) und gehört mit umfassendem Repertoire zu den besten Cellisten seiner Generation. Er stand bereits mit großen Dirigenten und Kammermusikpartnern auf den wichtigsten und renommiertesten Bühnen. Als Solist konzertierte Enders u.a. im Konzerthaus Berlin, im Wiener Musikverein und beim Rheingau Musikfestival.

Das Staatsorchester Darmstadt
Violoncello Isang Enders
Dirigent Rubén Dubrovsky

Konzert am Sonntag, 08. Oktober, 11.00 Uhr und
Montag, 09. Oktober, 20.00 Uhr | Großes Haus

2. KAMMERKONZERT
Der Münchner Merkur bezeichnete es als "Der neue Stern am Klassikhimmel": das französische Streichquartett "Quatuor Arod". 2013 gegründet, erhielt im letzten Jahr beim renommierten Internationalen Musikwettbewerb der ARD den ersten Preis. Die jungen Musiker Jordan Victoria, Alexandre Vu, Corentin Apparailly und Samy Rachid spielen beim zweiten Kammerkonzert Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 15 d-Moll KV421/417b, das "Premier Quatuor", komponiert von Benjamin Attahir und zuletzt Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 4 e-Moll op. 44.2.

Quatour Arod
Violine Jordan Victoria
Violine Alexandre Vu
Viola Corentin Apparailly
Violoncello Samy Rachid

Konzert am Donnerstag, 19. Oktober, 20.00 Uhr | Kleines Haus

BALLETT

Das Hessische Staatsballett lädt ein
HELENA WALDMANN: GUTE PÄSSE SCHLECHTE PÄSSE
Der deutsche Pass erlaubt es, die Grenzen von 177 Ländern ohne besondere Erlaubnis zu überschreiten. Auch der afghanische Pass ist anerkannt: von 25 Ländern. Was zählt, ist die Bonität einer Nation. In "Gute Pässe Schlechte Pässe", entstanden u.a. während einer Residenz am Staatstheater Darmstadt, übersetzt Helena Waldmann den Reichtum, den ein Land repräsentiert, auf zwei Ensembles, eine zeitgenössische Tanzkompanie und eine Artistengruppe des Nouveau Cirque. Die beiden Wertegemeinschaften trennt eine menschengemachte Mauer, die die Guten und die Schlechten in einer Welt sortiert, die nur noch aus Nationen zu bestehen scheint.

Gastspiel am Dienstag, 17. und Mittwoch, 18. Oktober, je 19.30 Uhr | Kleines Haus

TANZTEE
Als zwanglose Möglichkeit neue Bekanntschaften zu schließen, waren die Tanztees in den 1920er Jahren gesellschaftliche Höhepunkte. Tee und Appetithäppchen wurden gereicht, es wurde getanzt, gelacht, begutachtet, erprobt, tiefsinnige Gespräche geführt und wieder getanzt. Nach dem großen Erfolg des Tanztees im letzten Jahr möchte das Hessische Staatsballett diese Tradition erneut im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main aufleben lassen und daran erinnern, dass Tanz nicht nur schön anzusehen, sondern für jeden auch erfahrbar ist und meistens zu ausgesprochen guter Laune führt!

Termin am Samstag, 21. Oktober, 14.00 Uhr | Foyer Großes Haus

Das Hessische Staatsballett lädt ein
COMPAGNIE MAD: MUSIC FOR 18 MUSICIANS
Nach einem Gastspiel öffnet Choreograf Sylvain Groud auch am Staatstheater Darmstadt die Bühne für 150 Tanz-Laien und -Enthusiasten aus der Region. Gemeinsam mit dem französischen Musikensemble "Ensemble Links" werden sie Steve Reichs "Music for 18 Musicians" als eine immersive Performance erfahrbar machen, in der Klang zur Bewegung wird und Bewegung sich im Klang wiederfindet.

Gastspiel am Dienstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr | Großes Haus

Das Hessische Staatsballett lädt ein
EYAL DADON: WORK IN PROGRESS

Bevor seine Arbeit "Sale" im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main in Wiesbaden gezeigt wird, wird der israelische Tänzer und Choreograf Eyal Dadon mit seiner Kompanie in Darmstadt arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigt Dadon, der inzwischen künstlerischer Leiter des Tanzhauses in Beer Sheva ist und darüber hinaus seine eigene Kompanie leitet, in einem Work in progress, der vielleicht auch erahnen lässt, was das Publikum anschließend in Wiesbaden erwarten könnte.

Work in Progress am Mittwoch, 25. Oktober, 19.30 Uhr | Treffpunkt Foyer Kammerspiele

BARFESTSPIELE

I'M OLD FASHIONED
mit Hubert Schlemmer, Ulrich Partheil und Udo Brenner
Hubert Schlemmer und Ulrich Partheil machen einen kleinen altmodischen Barabend mit Jazz-, Blues- und Folksongs. Schlemmers launige Moderation verbindet die Songs, die immer wieder um ein Thema kreisen: die Liebe!

Vorstellung am Donnerstag, 05. Oktober, 20.00 Uhr | Bar der Kammerspiele

DIES IST KEIN LIEBESLIED
Coming-of-Age-Performance nach dem Roman von Karen Duve
Was ist das für 1 Life! "Mit sieben Jahren schwor ich, niemals zu lieben. Mit achtzehn tat ich es trotzdem. Es war genauso schlimm, wie ich befürchtet hatte." "Dies ist kein Liebeslied" ist eine Coming-of-Age-Performance voller Gummibärchen und Kassettentapes, die überquillt von Frust und Missverständnissen.

Mit Anabel Möbius
Regie Roman Schmitz

Vorstellung am Freitag, 27. Oktober, 20.00 Uhr | Bar der Kammerspiele

EXTRAS UND GASTSPIELE

ER NYMBT KEIN BLAT FURS MAUL

...eine Luther-tisch-rede...

Launig und schwärmerisch, polternd, hellsichtig und weltweise lässt sich der große Reformer im privaten Kreise über Gott, Tod, Teufel und die ganze Welt aus. Für Essen und Trinken ist gesorgt und zum Nachtisch proklamiert Martin Luther (Christian Klischat) von den Wundern der Natur, vom Ehestand, der Zunft des Schreibers oder dem himmlischen Regenbogen.

Gesang Katharina Susewind
Musik Joachim Enders und Rudolf Merkel-Sinkwitz
Regie Götz Brandt
Vorstellung am Freitag, 13. Oktober, 20.00 Uhr | Foyer Kammerspiele

GEORG-BÜCHNER-PREIS 2017
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis an Jan Wagner, den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa an Barbara Stollberg-Rilinger und den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay an Jens Bisky.

Preisverleihung am Samstag, 28. Oktober, 16.00 Uhr | Großes Haus
(Vorverkauf ab 26.09.2017)

UNTERWEGS
Präsentation der Theaterwerkstatt für Teens
Eine Reise kann furchtbar langweilig sein, der Schulweg dafür voller Abenteuer. Oder andersherum. In Bewegung ist man dabei, mal schleichend, mal rennend, mal hüpfend, mal trödelnd; dabei hat man sich selbst, vielleicht auch Freunde und Familie, einen Koffer voller Zeug oder nur eine Lieblingssache. Es geht um das Aufbrechen, das Ankommen und das, was dazwischen passiert: unterwegs sein.

Leitung Nira Priore Nouak, Nike-Marie Steinbach

Präsentation am Samstag, 28. Oktober, 15.00 Uhr | Kammerspiele

WIEDERAUFNAHMEN

AUERHAUS
von Bov Bjerg | Bühnenfassung von Nike-Marie Steinbach
Nach dem Selbstmordversuch eines Freundes gründen sechs Jugendliche eine WG. Hier erleben sie eine Achterbahn des Erwachsenwerdens und die Erfahrung erster Verantwortung.

Wiederaufnahme am 24. Oktober
Vorstellung am 25. Oktober | Kammerspiele

DAS ABSCHIEDSDINNER
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Clotilde und Pierre laden Antoine ein, um mit einem Abschiedsdinner der unliebsam gewordenen Freundschaft ein Ende zu setzen. Antoine ahnt zunächst nichts Böses, durchschaut aber bald das Treiben und beginnt seinerseits ein Therapiespiel.

Wiederaufnahme am 06. Oktober
Vorstellungen am 13. und 26. Oktober | Kleines Haus

DIE RÄUBER
Schauspiel von Friedrich Schiller

Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Karl, der nach der Verstoßung durch den Vater eine Räuberbande gründet. Franz, von Neid auf seinen begünstigten Bruder zerfressen, bereit über Leichen zu gehen. Dazwischen steht der Vater, der den Falschen an die Macht gelassen hat.

Wiederaufnahme am 24. Oktober
Vorstellung am 28. Oktober | Kleines Haus
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