Wie war die ISH 2019?

Highlights der SPLASH-Redaktion

ISH 2019 Trend Hansgrohe RainTunes (lifePR) ( Lindau, )
Die Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima lockte vom 11. bis zum 15. März 190.000 Besucher aus 161 Ländern nach Frankfurt am Main. Über 2500 Aussteller zeigten an den fünf Messetagen Innovationen und Produktneuheiten, die internationalen Branchenplayer vernetzten sich und mittendrin erkundete das Team von Splash Bad die Messehighlights und Zukunftstrends.

Digital Natives willkommen

Überall sichtbar ist selbstredend die Digitalisierung und die immer smarter werdende Technik: An den Messeständen entdecken wir Produktdetails mittels Augmented Reality Tablets, erkunden neue Innovationen durch eine VR-Brille oder bekommen unseren Kaffee per App bestellt. Viele Hersteller vernetzen ihre Produkte und bereichern damit den Smart Home Trend: Wasserhärte, Temperatur, Licht oder Duschprogramm – alles per App steuerbar!

ES WIRD INDIVIDUELL!

Der Trend zur Individualisierung ist ungebrochen und bekommt durch den neuen Mut zur Farbe noch mehr Möglichkeiten. Das Messethema „Farbe im Bad“ wird im Trendforum Pop up my Bathroom anschaulich präsentiert und zeigt, dass das Badezimmer sich auf dem besten Weg zum Lifestyle-Zimmer befindet. Fast alle Aussteller von Badmöbeln und Sanitärobjekten nehmen den Trend auf und geben ihren Produkten mit einer breiten Farbpalette noch mehr Persönlichkeit. Ob blaue Badewannen oder orangefarbene Waschtische in großem Stil in die Bäder einziehen, bleibt abzuwarten. Optisch macht dieser Trend auf jeden Fall mächtig was her.

DESIGN

Auch in punkto Design kann man auf der ISH schöne Ideen bestaunen. Die Technologie des 3D Drucks entwickelt sich rasant und ermöglicht filigrane, schon künstlerisch anmutende Armaturen aus Metall. Die individuelle Gestaltung von Duschwänden ermöglicht jedem ein ganz eigenes Badezimmerdesign. Schöne Gestaltung ist zudem nicht länger nur eine Sache von Objekten im Bad, auch Leckageschutzmelder oder Wasseraufbereitungsanlagen machen jetzt optisch viel her, reagieren per Sensor auf Besuch und zeigen per Farbstimmung ihren Status an. Um alles aus einem Guss anzubieten, erweitern auch etliche Hersteller ihr Produktsortiment in Richtung Komplettbad.

EINFACHHEIT

„Simplicity is the ultimate sophistication“, ein Satz von Leonardo da Vinci, der heute auf der ISH gelebt wird. Es wird überall einfacher: für den Mensch, der sein Bad oder WC benutzt und auch für die Fachhhandwerker bei der Montage. Armaturen lassen sich in Zukunft intuitiv und berührungslos bedienen, die Temperatur des Wassers wird live und digital angezeigt, der Seifenspender ist im Wasserhahn integriert. Die Wasserenthärtungsanlage meldet sich per App, wenn sie Salz benötigt und liefert das Wunschwasser per Sprachbefehl. Durchdachte Montagesets für Vorwandinstallation sorgen dafür, dass alles Unnötige sauber hinter der Wand verschwindet. Selbst Rohrfittings pfeifen einfach, wenn sie undicht sind.

Nachwuchs gesucht
Karriereforen und Schulungsangebote möchten dem Nachwuchs auf der ISH den Weg in die spannende Welt von Wasser, Wärme und Klima schmackhaft machen. Besonders das SHK-Handwerk möchte junge Menschen für eine Ausbildung mit Zukunft begeistern. Schön zu sehen, dass es auf der Messe auch Unternehmen gibt, die als Markenbotschafter junge Handwerkerinnen zu ihrem Messeteam zählen. Wenn so eine junge Meisterin mit Begeisterung von ihrem letzten Badezimmereinbau erzählt, sollten sich alle Firmen von vorgestern schämen, die ihre weibliche Standbesatzung in hautengen Outfits als reine Eye-Catcher inszenieren.
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