Montag, 20. Februar 2017


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Senator Entertainment AG erreicht Wachstumsziel und erzielt Umsatz von 68,37 Mio. Euro

(lifePR) (Berlin, ) Die Senator Entertainment AG (General Standard, ISIN DE000A0BVUC6, Symbol: SMN1) hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 annähernd verdoppelt und damit das geplante Wachstumsziel erreicht. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum auf 68,37 Mio. Euro, nachdem sie im Vorjahr bei 34,77 Mio. Euro gelegen hatten. Das EBIT nach IFRS verbesserte sich stark und erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 0,07 Mio. Euro auf 1,75 Mio. Euro. Die EBIT-Marge konnte damit auf 2,6% gesteigert werden (Vorjahr: 0,2%). Der Ergebnisanteil der Eigenkapitalgeber war mit -0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -0,01 Mio. Euro) nahezu ausgeglichen. Pro Aktie bedeutet dies ein Ergebnis von -0,01 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Das Konzern-Eigenkapital vor Minderheitenanteilen blieb mit 12,38 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (12,38 Mio. Euro) weitgehend unverändert. Hieraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 13,7%.

Das Geschäftsjahr 2007 stand für die Senator-Gruppe im Zeichen einer konsequenten Fortführung der eingeleiteten Wachstumsstrategie und der damit verbundenen Diversifizierung der operativen Geschäftsbereiche. Der Filmverleih als Kerngeschäftsbereich konnte die Anzahl der Veröffentlichungen gegenüber dem Vorjahr von sechs auf 24 Filme steigern. Dieser Wertezuwachs spiegelt sich auch in der Zunahme der immateriellen Vermögensgegenstände von 26,07 Mio. Euro auf 40,53 Mio. Euro wider, die im Wesentlichen die Filmverwertungsrechte umfassen. Zudem wurden die Aktivitäten in den Sparten Home Entertainment, Eigenproduktion sowie TV signifikant ausgebaut bzw. vollkommen neu initiiert. Darüber hinaus hat die Senator-Gruppe die Internationalisierung der Geschäftstätigkeit verstärkt und hierzu u.a. eine ausgedehnte Zusammenarbeit mit dem bedeutenden französischen Verleih- und Produktionsunternehmen Wild Bunch vereinbart.

Für das Geschäftsjahr 2008 forciert der Konzern einen weiteren Ausbau seiner Geschäftsbereiche und ein hiermit verbundenes Wachstum im Umsatz und Ergebnis. Das Unternehmen plant einen Umsatz von mindestens EUR 85 Mio. sowie ein Betriebsergebnis (EBIT) im unteren einstelligen Millionenbereich. Für das Jahr 2009 wird ein Geschäftsverlauf prognostiziert, der von einem Umsatzwachstum im zweistelligen Millionenbereich sowie einer weiteren EBIT-Erhöhung ausgeht.

Der vollständige Geschäftsbericht ist ab sofort im Internet unter www.senator.de abrufbar.
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SENATOR Entertainment AG

Die Senator Entertainment AG (Berlin) ist eines der führenden unabhängigen Medienunternehmen in Deutschland. Mit seinen Tochtergesellschaften ist es in den Geschäftsfeldern Produktion, Verleih, TV und Musik tätig. Senator produzierte preisgekrönte Filme wie DAS WUNDER VON BERN oder auch DAS EXPERIMENT. 2007 wurden u.a. Erfolge wie Tobi Baumanns VOLLIDIOT, Quentin Tarantinos DEATH PROOF - TODSICHER oder die Stephen King-Verfilmung ZIMMER 1408 in die deutschen Kinos gebracht. Erstmals stellte die Senator Entertainment Inc. in Los Angeles in 2007 auch zwei eigene internationale Spielfilme her: FIREFLIES IN THE GARDEN mit Julia Roberts und Willem Dafoe sowie THE INFORMERS mit Kim Basinger, Billy Bob Thornton, Winona Ryder und Mickey Rourke. Beide Filme wird Senator im Jahr 2008 weltweit vermarkten.

Der Senator Film Verleih wurde 1979 gegründet, sieben Jahre später folgte die Senator Film AG und 1987 die Senator Film Produktion GmbH. Großaktionäre sind seit November 2005 der Medienmanager und Rechtsanwalt Helge Sasse und der in Los Angeles ansässige Filmproduzent Marco Weber, die beide auch Vorstände der AG sind. Daneben sind mehrere strategische Investoren bei Senator Entertainment engagiert, darunter der Unternehmensberater Roland Berger und der Aufsichtsratsvorsitzende der Senator Entertainment AG, Thomas Middelhoff. Im April 2008 startete der Senator-Film ABGEDREHT in den deutschen Kinos, der den Abschlussbeitrag der diesjährigen Berlinale Filmfestspiele bildete.

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