Martin Stadtfeld arrangiert Händel und Bach

zwei Neuerscheinungen bei Schott Music

Schott Martin Stadtfeld mit Peter Hanser-Strecker und Christiane Albiez (c) Schott Music / Christopher Peter (lifePR) ( Mainz, )
Martin Stadtfeld und Schott Music gehen gemeinsame Wege. Der Pianist hat sich vor allem mit seinen Bach-Einspielungen einen Namen gemacht. Seine intensive Beschäftigung mit der Musik des Barock führte aber auch zu eigenen Werken und Bearbeitungen. Schott veröffentlicht diese nun in Form von Notenausgaben, beginnend mit Händel Variations und einer Klavierfassung der Chaconne aus der Violinpartita d-Moll BWV 1004. Im Verlauf des Jahres 2020 folgen Hommage to Bach und ein Album mit eigenen Kompositionen von Martin Stadtfeld. Stadtfelds Einspielung von Händel Variations ist parallel zur Notenausgabe Ende 2019 bei Sony Classical erschienen.

Es ist eine große, einzigartige Historie, die der Schott-Verlag hat. Gerade wenn man im Mainzer Stammhaus ist und sich überlegt, wer hier seine Werke abgegeben hat, ist das schon ein besonderes Gefühl, dazuzugehören.“ (Martin Stadtfeld)

Händel Variations
Für Händel Variations bearbeitete Martin Stadtfeld berühmte Kompositionen aus verschiedenen Schaffensphasen des Barockmeisters für Klavier. Die Stücke wirken mal intim und puristisch, wie in Laschia ch’io pianga, dann wieder energetisch, wie in den Sarabande Variations. Das Album eignet sich für alle, die anspruchsvoll-virtuose Literatur für das Konzert suchen, kann aber auch sehr gut im fortgeschrittenen Klavierunterricht zum Einsatz kommen. Es eröffnet einen äußerst individuellen Blick des Pianisten Martin Stadtfeld auf Händels Musik.

Chaconne
Gefürchtet, geachtet und geliebt. Prüfstein, Grenzerfahrung und Versuchung. Eines der großen, bis heute geheimnisvollsten Werke der Musikgeschichte ist die Chaconne von Johann Sebastian Bach. Bach hatte es unmittelbar nach dem Tod seiner Frau Maria Barbara komponiert und in ihm Choral-Themen verarbeitet, die von Tod und Auferstehung handeln. Versuche eine Klavierfassung aus den vergangenen Jahrhunderten (unter anderem von Ferruccio Busoni) erschienen Martin Stadtfeld zu bombastisch, zu virtuos, zu massig. So schrieb er eine eigene Bearbeitung, dessen rhythmische Struktur für ihn "etwas Archaisches" enthält, zumal in Verbindung mit dem Intervall der Quinte – dem Intervall, in dem eine Geige gestimmt ist. Wichtig an seiner Bearbeitung ist Stadtfeld, dass er "unterschiedliche Farbgebungen für die jeweiligen Teile gefunden hat, die sich so voneinander abgrenzen sollen".
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