Samstag, 16. Dezember 2017


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Wut und Entsetzen im Schmidt Theater und Schmidts TIVOLI

Brauner Terror gegen die Kollegen in Halberstadt

Hamburg, (lifePR) - Mit Wut und Entsetzen reagierten die 210 Künstler und Mitarbeiter des Hamburger Schmidt Theaters und des Schmidts TIVOLI auf die entsetzliche Nachricht vom braunen Terror gegen die Kollegen vom Theater in Halberstadt nach der Premiere der "Rocky Horror Show" am vergangenen Freitag:

"Wir sind sprachlos über das, was in Halberstadt passiert ist", erklärt Schmidt-Intendant Corny Littmann. "Dass die Bevölkerung tatenlos zugesehen und die Polizei nicht mit der nötigen Schärfe reagiert haben soll, macht uns alle betroffen. Es zeigt deutlich, dass wir deutlich mehr Courage aufbringen müssen, um uns alle vor Extremismus und Gewalt zu schützen. Die Vorgänge in Halberstadt müssen uns wachrütteln und zum Reagieren auffordern!"

Schmidt-Programmchef Mirko Bott, der zusammen mit dem betroffenen Halberstädter Intendanten André Bücker an der Bochumer Uni studierte, ergänzt: "Die Ausschreitungen in Halberstadt sind beängstigend und die dortige Stadtverwaltung muss sich die Frage gefallen lassen, inwieweit sie auf dem rechten Auge blind ist. Bereits im vergangenen Jahr wurde von höchsten Stellen ein Konzert des bekanntlich linken Liedermachers und Komponisten Konstantin Wecker auf Druck der NPD abgesagt. Der Schutz von Kunst und Künstlern und deren Freiheit scheint in Halberstadt keinen hohen Stellenwert zu haben."
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