Wer Blutverdünner nimmt, muss bei der Löwenzahn-Kur aufpassen

(lifePR) ( München, )
Wer blutverdünnende Medikamente nimmt, sollte auf eine Frühjahrskur z.B. mit "blutreinigenden" Pflanzen und -extrakten verzichten oder zumindest seinen behandelnden Arzt um Rat fragen, empfiehlt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK.

So haben Löwenzahn, Sauerampfer oder Schnittlauch einen weitaus höheren Gehalt an Vitamin K als zum Beispiel Kopfsalat oder Kohl, vor deren übermäßigem Verzehr die Patienten in der Regel gewarnt werden. Löwenzahn, bei Frühjahrskuren sehr beliebt und als frischer Salat durchaus schmackhaft, enthält zum Beispiel fast viermal so viel Vitamin K wie Rosenkohl.

Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, die gängigen Medikamente verdrängen das Vitamin K in der Leber und vermindern so die Gerinnungsfähigkeit des Blutes.

Das ist wichtig für Patienten mit künstlichen Herzklappen, Vorhofflimmern oder bereits durchlittenen Thrombosen. Die Medikamentendosis ist allerdings auf eine gleich bleibende Zufuhr von Vitamin K-haltigen Lebensmitteln eingestellt. Ändert der Patient seine Ernährungsgewohnheiten, muss die Dosis neu angepasst werden. Deswegen raten Mediziner den Betroffenen auch von Fastenkuren und einseitigen Diäten ab und empfehlen eine ausgewogene, gleichmäßige Ernährung. Keinesfalls sollten die Patienten auf Gemüse und Obst verzichten.
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