Mehr Ausbildung in sächsischen Arztpraxen angestrebt

(lifePR) ( Dresden, )
Die rund 6.000 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Sachsen werden sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung stellen und mehr ausbilden. Der Präsident der Säch-sischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, ruft die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen auf, in diesem Jahr die Zahl der Ausbildungsplätze zur Medizinischen Fachangestellten (ehemals Arzthelferin) möglichst aufzustocken. „Damit wollen wir ausdrücklich die Bemühungen der Politik unterstützen, möglichst für jeden Schulabgänger auch einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen zu können“, begründet Prof. Schulze das Engagement der Ärzte.

Noch immer gibt es in Sachsen weniger Lehrstellen als Schulabgänger. Die Sächsische Lan-desärztekammer will gegen diese Entwicklung ansteuern. Für das Jahr 2007 sind jetzt bereits 25 neue Ausbildungsverträge geschlossen worden.

„Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte haben bestimmt noch Potenzial, die Zahl der Lehrstellen-Angebote weiter zu erhöhen“, vermutet der Präsident der Sächsischen Landes-ärztekammer. „Ich bin optimistisch, dass wir sie dazu motivieren können.“ Viele Kollegen seien allerdings aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation vieler Praxen und der Arbeitsbelastung zögerlich bei der Einstellung neuen Personals. Aber sie wüssten auch: Ohne gut ausgebildetes Fachpersonal wäre der zunehmende Wettbewerb im Gesundheitswesen schon verloren, bevor er richtig angefangen habe.
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