Freitag, 22. September 2017


Nachhaltigkeit durch den natürlichen Baustoff Holz

Kiens, (lifePR) - Die Klimaveränderung ist real. Das hat die Holzbauindustrie bereits seit langem erkannt. Nicht umsonst hat die Rubner Gruppe das Thema Nachhaltigkeit zu einer ihrer obersten Prioritäten erklärt. Ökologisches Bauen beginnt beim Baumaterial. Der nachwachsende Werkstoff Holz, neben Lehm der älteste Baustoff überhaupt, setzt hier Maßstäbe. Holz ist nachwachsend, speichert Kohlenstoff, ist wärmedämmend und brandsicher. Überaus vielfältig einsetzbar ist der natürliche Baustoff Holz zukunftsweisend, wenn es um energieeffizientes Bauen geht.

Holz muss nicht erst mit hohem Energieaufwand produziert werden: Es regeneriert sich selbst. In jeder Sekunde wächst beispielsweise im Alpenraum 1 Kubikmeter Holz nach. So entsteht täglich Holz, das für den Bau von 2160 Häusern ausreichen würde - ein entscheidendes Kriterium im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Baustoffes. Bei Rubner wird ausschließlich Holz aus heimischen Wäldern verwendet. Weite und energieintensive Wege werden so vermieden - ein enormer Beitrag zum Klimaschutz. Aus den nachhaltig bewirtschafteten Wäldern wird das Holz mit dem geringsten Energieaufwand aller gängigen Baustoffe an den Produktionsstandorten verarbeitet. Das gruppeneigene Sägewerk Rubner Holzindustrie in der Steiermark (AT) deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohware bis zum fertigen Produkt ab. Durch die Verarbeitung zu Brettschichtholz, Fassadenprofilen, Dach- und Wandelementen werden die besonderen Eigenschaften des natürlichen Baumaterials hervorgehoben.

Die CO2-Bilanz des Rohstoffes Holz ist eine wesentliche bessere als beispielsweise die der traditionellen Baustoffe Beton und Stahl. Jeder Baum entzieht der Atmosphäre pro Tag im Durchschnitt 6 Kilogramm CO2. Als CO2-Speicher leistet Holz einen entscheidenden Beitrag für Umwelt und Klima. Allein in Deutschland wird durch die Verwendung von Holzprodukten die Atmosphäre jedes Jahr um mehr als 120 Millionen Tonnen CO2 entlastet - das entspricht mehr als 10 % der deutschen Treibhausgasemissionen. Zum Vergleich: Bei der Herstellung von einem Kubikmeter Aluminium werden 22 Tonnen CO2 freigesetzt, bei Schnittholz sind es nur 0,015 Tonnen.

Energieeffizienz sollte aber auch in den Gebäuden erreicht werden, z. B. durch eine intelligente Gebäudehülle aus ökologischen Baumaterialien. Das kann Holz leisten. Als hervorragender Dämmstoff schützt es gleichermaßen gegen Hitze wie Kälte. Aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit besitzt der Werkstoff gute Isolationseigenschaften und eignet sich so im besonderen Maße für den Bau von Niedrigenergie- und Passivhäusern. Holz schafft überdies ein gesundes Raumklima, da es Feuchtigkeit aufnimmt und erst nach und nach wieder abgibt. Absolut Giftfrei hat das Material einen positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Seit mehr als 90 Jahren stehen Holz und natürliche Lebensräume bei dem Familienunternehmen Rubner im Mittelpunkt. Die Vision der Rubner-Gruppe setzt auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeit. Das belegt nicht nur die Nutzung heimischer Hölzer aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern, sondern auch die niedrige Öko-Bilanz ihrer Produktionsstätten und die Wiederverwertung von Produktionsabfällen.
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Rubner Holding AG

Holz aus Leidenschaft: Die familiengeführte Rubner Unternehmensgruppe gehört zu den wichtigsten Holzbauunternehmen Europas. Aus dem wasserbetriebenen Sägewerk in Kiens/Südtirol ist im Laufe der Jahre ein international agierendes Unternehmen entstanden, das Maßstäbe in der Verarbeitung von Holz setzt. Bereits in dritter Generation realisiert es erfolgreich zukunftsweisende Visionen für das Bauen mit Holz. So beschäftigt die Holding heute an den Standorten in Italien, Österreich, Deutschland und Frankreich rund 1.500 Mitarbeiter. Mit den fünf Geschäftsfeldern Holzindustrie, Ingenieurholzbau, Objektbau, Holzhausbau und Holztüren gehört die Rubner-Gruppe zu den führenden Anbietern im internationalen Holzbau. Vom Rohmaterial bis zum fertigen Objekt werden alle Prozesse und Arbeitsschritte in einer lückenlosen vertikalen Wertschöpfungskette abgedeckt.

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