Bleirohre austauschen!

Zum Welt-Wassertag am 22. März 2010

(lifePR) ( Hannover, )
Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover weist anlässlich des Welt-Wassertags darauf hin, dass der Grenzwert von Blei im Trinkwasser zum 1. Dezember 2013 von derzeit 0,025 Milligramm pro Liter auf 0,01 Milligramm pro Liter herabgesetzt wird. Mit Bleileitungen in Wasserversorgungsanlagen ist dieser Wert praktisch nicht zu erreichen. Daher sollten alle Besitzer von Häusern, die vor 1974 erbaut wurden, überprüfen, ob sie ihre Trinkwasserhauinstallationen erneuern müssen.

"Wissenschaftliche Studien der letzte Jahren haben die Vermutung bestätigt, dass sich eine erhöhte Bleibelastung negativ auf Intelligenz, Lernvermögen und Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern auswirken kann", sagte Dr. Hans-Bernhard Behrends, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Aus medizinischer Sicht sei daher der Austausch alter Bleileitungen mit alternativen Materialien dringend erforderlich, so Behrends. Bis 1973 durften Bleileitungen beim Hausbau verlegt werden.

Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover berät unter Telefon 0511/616-42584 gern zu gesundheitlichen Fragen rund um die Trinkversorgung. Weitere Informationen gibt es beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Unter www.nlga.niedersachsen.de steht zum Beispiel das Faltblatt "Bleirohre im Haus - eine Gefahr für unser Trinkwasser" speziell für Haus- und Wohnungseigentümer mit Angaben über Förderprogramme zur Sanierung der Trinkwasseranlagen zum Download bereit.
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