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Eine Reportage: Tagestour mit dem E-Bike durch den Rheinisch-Bergischen Kreis und zu kulinarischen Highlights

(lifePR) (Bergheim, )
Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Wochenende das Auto stehen zu lassen und das neue kreisweite E-Bike-Verleihsystem auszuprobieren? Mit Nutzung des Bergischen FahrradBusses und des Bergischen Wanderbusses starteten Landrat Stephan Santelmann und Tobias Kelter, Geschäftsführer von „Das Bergische“, am vergangenen Samstag eine Tagestour. Diese begann morgens in der Kreisstadt Bergisch Gladbach und führte durch schöne Städte, Dörfer, Täler, Höhen und entlang der Dhünn sowie des Eifgenbachs über Odenthal nach Burscheid, Wermelskirchen und Odenthal-Altenberg.
Die Möglichkeiten, sich im Rheinisch-Bergischen Kreis nachhaltig zu bewegen, sind durch die erfolgreiche Qualitätsoffensive im ÖPNV und die Bergischen Panorama-Radwege hervorragend gegeben. „Wir verknüpfen im Rheinisch-Bergischen Kreis unterschiedliche Mobilitätsangebote miteinander. Mit dem neuen E-Bike-Verleihsystem haben wir jetzt sogar ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Deutschland geschaffen: Nirgendwo sonst gibt es ein solches flächendeckendes Angebot“, freut sich Landrat Stephan Santelmann. „Das Bergische Wanderland und die Bergischen Panorama-Radwege lassen sich nachhaltig und mit einer guten CO2-Bilanz erleben“, ergänzt Tobias Kelter. „Das neue E-Bike-Verleihsystem bietet zusammen mit dem Bergischen FahrradBus und dem Bergischen Wanderbus eine vorbildliche touristische Infrastruktur für naturnahe Erlebnisse beim Wandern und Radfahren in unserer schönen Region.“

Startpunkt der Tour am vergangenen Samstag war der Busbahnhof in Bergisch Gladbach. Dort standen schon die neuen E-Bikes vom Betreiber nextbike bereit. Die Räder wurden zügig entgegengenommen und nach Einstellen des Sattels auf den Fahrradanhänger der Linie 430 aufgeladen, und dann ging es pünktlich – natürlich mit Maske – ab nach Odenthal. Bereits 15 Minuten später dort angekommen, stieg die Gruppe auf die E-Bikes, um die ersten 2,4 km nach Altenberg in Angriff zu nehmen. Nach dieser ersten Etappe der insgesamt rund 15 km langen Radtour und vor dem bevorstehenden steilen Anstieg über Blecher zum Bergischen Panorama-Radweg Balkantrasse gab es eine Stärkung beim Hotel Restaurant Wißkirchen.
Inhaber Markus Wißkirchen, der nicht nur „Gastgeber Bergisches Wanderland“, sondern auch Vorstandsmitglied im Naturarena Bergisches Land e.V. ist, hieß das Team der Radfahrer – angeführt von Landrat Stephan Santelmann und Geschäftsführer Tobias Kelter – herzlich willkommen. Die aktuell laufenden Kampagnen von „Das Bergische“ („Wir lassen nichts anbrennen“, „Lecker vor der Haustür“ und „Urlaub im Bergischen“) waren ein großes Thema. „Diese Kampagnen sind genau die richtige Maßnahme, die wir jetzt, nachdem die gesamte Tourismuswirtschaft lahmgelegt wurde, brauchen, um wieder Übernachtungsgäste aus den Niederlanden, Belgien und Niedersachsen zu gewinnen“, ist sich der Gastronom sicher. „Schön ist, dass sich der Landrat direkt damit identifiziert und die Gastronomie besucht. Davon könnten sich nun viele Einheimische und Gäste aus den umliegenden Großstädten inspirieren lassen, die mit großflächigen Plakaten zu einem Besuch der bergischen Gastronomie animiert werden sollen“, so Wißkirchen weiter.

Anschließend ging es auf dem straßenbegleitenden Radweg E-Bike-unterstützt weiter, mit Orientierung am Knotenpunktsystem der Radregion Rheinland. Ab Altenberg (KNP 62) führte der Radweg über Blecher nach Burscheid (KNP 11) mit dortigem Einstieg auf die Balkantrasse. Weiter ging es über die stillgelegte Bahntrasse bis Hilgen (KNP 15). In Burscheid-Hilgen trafen Landrat Stephan Santelmann, Tobias Kelter und ihre Begleiter auf Bürgermeister Stefan Caplan, der stolz die in Burscheid aufgebaute Mobilstation mit E-Bike-Verleih präsentierte: „Damit gibt es hier nun Fahrradboxen für Berufspendler, die Rad und den ÖPNV verknüpfen möchten. Auch E-Bikes können an der Mobilstation Hilgen nicht nur ausgeliehen, sondern auch abgegeben werden“, freut sich Bürgermeister Stefan Caplan.

Weiter über den Panorama-Radweg Balkantrasse ging die Tour nach Wermelskirchen (KNP 24). Im Hotel-Restaurant „Zum Schwanen“ wartete das Mittagessen. Stellvertretend für den Bürgermeister begrüßte der 1. Beigeordnete Stefan Görnert das Team auf dem Vorplatz des Restaurants. Er stellte mit fast schwärmenden Worten den Profit der Stadt Wermelskirchen in Bezug auf die hochfrequentierte Nutzung des in den letzten Jahren entstandenen touristischen Angebotes mit dem einst stillgelegten Bahndamm heraus, der zu dem zwischenzeitlich beliebten Radweg „Balkantrasse“ umgebaut wurde. Die Balkantrasse verbindet die Ortszentren von Burscheid, Wermelskirchen, Bergisch Born und Remscheid-Lennep miteinander.
Hotel-Chef Christian Warnke kocht im Schwanen höchstpersönlich und gesellte sich gerne zu der speisenden Runde. Er stellte ebenfalls fest, dass sich die Anbindung der Stadt an die Balkantrasse für seinen Betrieb rentiert hat. Neben Tagesgästen gibt es mittlerweile auch viele Radfahrer als Übernachtungsgäste in seinem Hotel. „Wir merken durch Corona einen Einbruch beim Tagungsgeschäft. Daher sind wir froh über die in den vergangenen Jahren geschaffene touristische Infrastruktur. Daraus resultierend haben wir mit dem Wander- und Radtourismus ein weiteres Standbein für unseren Betrieb.“ Die Überbrückung der schwierigen Coronazeit mit der Schließung seines Restaurants und Hotels verlangte einige Kreativität von ihm ab. Der angebotene Lieferservice mit unterschiedlichen Menüs konnte dabei Abhilfe schaffen und den Umsatzeinbruch ein wenig lindern.

Gestärkt mit Spezialitäten des Hauses wurden die E-Bikes am Busbahnhof Wermelskirchen, einer weiteren Mobilstation, abgestellt. Nach kurzem Fußweg zur Bushaltestelle „Wermelskirchen Markt“ lud der Bergische Wanderbus zu einer Fahrt bis zur Haltstelle „Limmringhausen (Markusmühle)“ ein. Den Wanderrucksack aufgesetzt und verabschiedet vom Busfahrer namens „Köbes“ startete die Gruppe zur Wanderung auf dem mit einem grünen Zeichen markierten Eifgenbachweg. Der Wanderweg „A3“ führte die Wanderer von der Haltestelle auf den Streifzug Nr. 5 des „Bergischen Wanderlandes“, dem nun in südwestliche Richtung durch das landschaftlich reizvolle Eifgenbachtal gefolgt wurde. Nach idyllischen 5 Kilometern aus dem Wald gekommen, geblendet vom Licht der Sonne, erreichten die Wanderer den Wanderparkplatz Schöllerhof.
Es war nicht mehr weit bis Odenthal-Altenberg, da durfte ein Besuch des Küchenhofs am Altenberger Dom zum Abschluss des Tages nicht fehlen. Der nach seiner Sanierung wiedereröffnete Gastronomiebetrieb wird seit März von Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und seiner Frau geführt und bietet sowohl warme Gerichte als auch leckere Kuchen an.

Landrat Stephan Santelmann und Tobias Kelter waren sich nach der abwechslungsreichen Tagestour einig: „Wandern und Radfahren lassen sich hervorragend mit den neuen Mobilitätsangeboten des Rheinisch-Bergischen Kreises verknüpfen. Dies ist ein tolles Angebot, und wir können alle nur ermuntern, in der bergischen Heimat diese und weitere schöne Touren zu unternehmen.“

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Der Radregion Rheinland e.V. ist ein Zusammenschluss der Gebietskörperschaften und Tourismusorganisationen in der Region Köln/Bonn. Gemeinsames Ziel ist es den Radtourismus im Rheinland zu fördern und das Radfahren für Naherholungssuchende und Touristen attraktiv und grenzenlos zu gestalten.

Die Geschäftsstelle des Radregion Rheinland e.V. ist in erster Linie für die Vernetzung und Beratung der unterschiedlichen Akteure zuständig und kümmert sich um die überregionale Vermarktung der Radwege und radtouristischen Angebote der Region.

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