Samstag, 25. Februar 2017


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Das Fest genießen - ganz sicher!

Informationen für mehr Sicherheit / Animation der PTV AG zeigt Fluchtwege

(lifePR) (Karlsruhe, ) .
- Großveranstaltung soll für die Besucher sicher sein
- Erste Anwendung der Fußgängersimulations-Funktion des PTV Vision Programms VISSIM für Das Fest in Karlsruhe
- Software ermöglicht durch realistische Interaktion von Fußgängern und Fahrzeugen Simulation von Events und Evakuierungen

Bei Großveranstaltungen verlangen steigende Zuschauerzahlen und verändertes Klima mit häufigeren und stärkeren Unwettern gute Konzepte für den Notfall. Die PTV AG zeigt deshalb den Besuchern von Das Fest mit einem Animationsfilm den Weg zu den verschiedenen Ausgängen im Festivalgelände.

Nachdem letztes Jahr die Entscheidung fiel, dass es Das Fest auch weiterhin in Karlsruhe geben wird, haben die Veranstalter alle Hände voll zu tun. Neben der Auswahl und Einladung der Künstler ist auch der Gedanke an die Sicherheit der Besucher ganz wesentlich. Gerade die vergangenen Wochen haben deutlich vor Augen geführt, auf welche meteorologischen Lagen mit starken Unwettern man vorbereitet sein muss. In solchen Notsituationen stellt sich die Frage: Wie kommen die Fans sicher aus dem Bühnenbereich (wegen eventuell herumfliegender Teile) und aus der Günther-Klotz-Anlage? Neben besonderer Aufmerksamkeit für den Bereich vor der Bühne wird es in diesem Jahr erstmals eine riesige Leinwand geben, auf der nicht nur die Künstler besser sichtbar sind. Auf dem Screen werden den Gästen auch Sicherheitsaspekte des Festes vermittelt. Ein von der PTV AG animierter Film zeigt, auf welchen Wegen man die Anlage verlassen kann und wo sich die entsprechenden Ausgänge befinden. Ganz im Sinne des Grundsatzes, dass Information der beste Schutz ist, soll damit im Fall der Fälle eine bessere Verteilung der Besuchermenge auf die Ausgänge erreicht und ein starkes Gedränge am Haupteingang verhindert werden.

Die dem Informationsfilm zugrunde liegende Software ist das Modul VISSIM aus der Produktfamilie für Verkehrsplanung PTV Vision. Die neu integrierte Funktionalität der Fußgängersimulation ermöglicht es, realistische Interaktionen zwischen Menschen und Fahrzeugen darzustellen. Eine Weltneuheit, die in Karlsruhe zum Fest erstmals eine, wenn auch noch kleine Anwendung findet. Denn möglich ist damit viel mehr. "Bei einem großen Event wie dem Fest strömen unheimlich viele Menschen auf einmal aus den Straßenbahnen, Bussen oder Autos zu Fußgängerübergängen. Dann werden einige einfach hinübergehen und andere sich an der Ampel orientieren. Selbst diese Verkehrswidrigkeiten lassen sich in der Simulation abbilden", sagt Dr. Tobias Kretz, Produktmanager Fußgängersimulation. "Somit haben Veranstaltungsorganisatoren die Möglichkeit, den zu erwartenden Verkehrs- und Fußgängerfluss im Rahmen der gegebenen Infrastruktur zu bewerten. Mit Hilfe der Simulationsergebnisse können Eventmanager und Stadtplaner gemeinsam attraktive, umwelt- und sozialverträgliche Konzepte für Großveranstaltungen entwickeln. Auch für Evakuierungen lassen sich aus der Simulation die notwendigen planerischen, baulichen und organisatorischen Maßnahmen ableiten", fügt Kretz hinzu.

Die Simulation des Ablaufes von Großveranstaltungen oder die Evakuierungssimulation sind jedoch nur ein Teil der Anwendungen, die mit der neuen Software möglich sind. Im Prozess der modernen Stadtplanung gewinnen die Bedürfnisse der Fußgänger ebenfalls steigende Aufmerksamkeit. Wenn diese bereits im Vorfeld berücksichtigt werden, erhalten die Städteplaner qualitativ hochwertige Ergebnisse, die die Entstehung einer fußgängerfreundlichen Stadt ermöglichen.

Schließlich ist VISSIM mit seinen Visualisierungsfähigkeiten für Architekten und alle, die an der Stadtplanung beteiligt sind, ein hilfreiches Werkzeug, um ihre Vorhaben der Öffentlichkeit anschaulich zu präsentieren. "Die bildliche Darstellung der Ergebnisse der Verkehrsplanung für Laien und Entscheider ist ein wesentlicher Aspekt der Nutzung unserer Software", weiß Kretz. Soll zum Beispiel ein Platz unter Fußgängeraspekten durch eine Verkehrsberuhigung neu gestaltet werden, lassen sich die Auswirkungen auf den Verkehr ermitteln und die notwendigen baulichen Maßnahmen durchführen. Hierbei ist es wichtig, die entsprechenden Informationen nicht nur Stadtplanern zugänglich zu machen, sondern auch für die Bürger anschaulich aufzubereiten, um sie an der weiteren Entwicklung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen.

Nachdem das Fest ein regelmäßiger Höhepunkt im Kulturleben von Karlsruhe bleiben soll, wird der Gedanke an die verkehrlichen und sicherheitsbezogenen Aspekte vertieft werden. Die Softwareprodukte der PTV AG können bei der Erstellung von Konzepten - nicht nur für Gefahrensituationen - behilflich sein.

Titelgeschichte "Fußgänger im Rampenlicht" in unserer
Kundenzeitschrift Compass 02/2008 http://www.ptv.de/...
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