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Neue 10-Euro-Gedenkmünze zu Ehren von Max Planck

(lifePR) (Stuttgart, )
Sein Name steht für unerschöpflichen Forschergeist und unermüdlichen Wissensdurst und prangt heute an vielen Schulen und wissenschaftlichen Instituten. Auch die neue deutsche 10-Euro-Silbergedenkmünze ist einem der bedeutendsten deutschen Physiker gewidmet: Max Planck, Nobelpreisträger und Begründer der Quantentheorie, wurde vor 150 Jahren geboren.

Max Karl Ernst Ludwig Planck wurde am 23. April 1858 in Kiel geboren und stammt aus einer traditionsreichen Gelehrtenfamilie. In München legte Max Planck bereits mit 16 seinen Schulabschluss ab - und hätte genauso gut Musiker werden können. Denn Planck war auch musikalisch hochbegabt, spielte Klavier, Orgel und Cello, erhielt Gesangsunterricht und komponierte. Doch anstelle eines Musikstudiums entschied er sich letztlich doch für die Physik. So weiß heute zwar niemand, was uns dadurch an Planck scher Musik entgangen ist, umso mehr schätzen Naturwissenschaftler aber seine Erkenntnisse in der Theoretischen Physik, wo er sich u. a. besonders der Thermodynamik verschrieben hatte. Die Essenz seiner Forschung gipfelte schließlich im Planck schen Strahlungsgesetz, bei dessen Herleitung der Ausnahme-Wissenschaftler quasi nebenbei die Quantenmechanik entwickelte, die heute als seine größte wissenschaftliche Leistung betrachtet wird.

Auch die neue 10-Euro-Gedenkmünze greift das Thema Wärmestrahlung auf, indem sie eine wissenschaftliche Grafik mit Strahlungskurven gekonnt mit dem Porträt des genialen Physikers zeigt. Den Entwurf des Münzdesigners Michael Otto aus Rodenbach bewertete die Jury des Bundesfinanzministeriums als herausragend: "Die unkonventionelle Stellung des Kopfprofils ist künstlerisch überzeugend und trifft die Persönlichkeit Plancks, indem es seine Nachdenklichkeit zum Ausdruck bringt." Darüber hinaus bringe die Kombination aus Porträt und Grafik den Moment der Erkenntnis zum Ausdruck und vermittle dadurch den Akt wissenschaftlicher Kreativität sehr anschaulich.

Als Rektor der Universität Berlin, Vorsitzender der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sowie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (die später in Max-Planck-Gesellschaft umbenannt wurde), kannte Planck die bedeutendsten Wissenschaftler seiner Zeit, unter anderem auch Albert Einstein. Planck war es auch, der Einstein nach Berlin holte und ihm eine Professur einrichtete. Die beiden wurden schnell gute Freunde - und musizierten zusammen.

Der Mathematiker und Physiker Max Born schrieb einmal über Planck: "Er war von Natur und nach der Tradition seiner Familie konservativ, revolutionären Neuerungen abgeneigt und skeptisch gegenüber Spekulationen. Aber sein Glaube an die zwingende Kraft des auf Tatsachen gestützten logischen Denkens war so groß, dass er nicht zauderte, eine Behauptung, die aller Tradition widersprach, auszusprechen, weil er sich überzeugt hatte, dass kein anderer Ausweg möglich war." Aus dieser Haltung heraus wird verständlich, warum Max Planck sich zeitlebens nicht der experimentellen, sondern der theoretischen, der mathematisch-logischen Physik widmete. Dies untermauert auch ein Planck-Zitat als Randinschrift der Silbergedenkmünze zum 150-jährigen Jubiläum: "Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen."

Interessierte Münzensammler können nun übrigens ihre eigene kleine "Max-Planck-Gesellschaft" gründen. Denn neben der beschriebenen 10-Euro-Gedenkmünze kam der bekannte Physiker zum 100. Geburtstag ab 1957 auf deutschen 2-Mark-Stücken sowie 1983 auf einer 5-Mark-Münze der DDR zum 125. Geburtstag zu numismatischen Ehren.

Spezifikationen:
10 Euro, Silber 925/1000, Durchmesser 32,5 Millimeter, Gewicht 18 g, Auflagen Stempelglanz: 1,5 Millionen, Spiegelglanz: 260.000 Prägestätte: Stuttgart (F)
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