Im Klinikum Bad Abbach entwickelt: "SOG" wird 2020 deutschlandweit Schlüsselthema in der Orthopädie und Unfallchirurgie

Eine obx-Reportage (www.obx-news.de)

Im April präsentierte Prof. Dr. Joachim Grifka (Foto) im Orthopädischen Universitätsklinikum Bad Abbach in Anwesenheit von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (re.) das Konzept der „Speziellen Orthopädischen Geriatrie“ (SOG). SOG kann das Operationsrisiko bei älteren Patienten deutlich senken. Mittlerweile sorgt die im Asklepios-Klinikum vor den Toren Regensburgs entwickelte neue Therapie-Strategie deutschlandweit für Schlagzeilen. Foto: obx-news/Asklepios Klinikum Bad Abbach (lifePR) ( Bad Abbach, )
Bei älteren Patienten steigt das Operationsrisiko - auch in der Orthopädie. Mit der "Speziellen Orthopädischen Geriatrie" (SOG) lässt sich die Gefahr von Komplikationen messbar reduzieren. Entwickelt und in die Praxis umgesetzt wurde die SOG-Strategie von den Ärzten der Orthopädischen Universitätsklinik in Bad Abbach. Sie haben mit ihrem im April 2019 vorgestellten SOG-Pilotprojekt bundesweit einen Stein ins Rollen gebracht: "Wir bekommen Anfragen von Kliniken und Ärzten aus ganz Deutschland und Geriatrische Orthopädie wird auch beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2020 im Oktober in Berlin eines der Schwerpunktthemen sein", sagt Klinikdirektor Professor Joachim Grifka.

2020 sind bereits knapp 30 Prozent der Deutschen über 60 Jahre. Mit dieser Entwicklung wächst auch der Anteil der älteren Patienten, die neue Hüft-, Schulter- oder Kniegelenke brauchen. Durch neue Operationstechniken können die meisten von ihnen nach dem Gelenkaustausch bereits am Operationstag wieder auf eigenen Beinen stehen. Allerdings wächst mit zunehmendem Alt

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