Dienstag, 12. Dezember 2017


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Kinder werden Umweltfreunde

NABU-Projekt führt Vorschulkinder in die Geheimnisse der Natur ein

Hamburg, (lifePR) - Im Rahmen seines Projekts „Kinder werden Umweltfreunde - Umweltbildung im Kindergarten“ besucht der Naturschutzbund NABU jetzt ein Jahr lang kontinuierlich zwei Hamburger Kindergärten. Dabei führen NABU-Umweltpädagogen regelmäßig zweimal im Monat Vorschulkinder an die Natur in ihrer direkten Nachbarschaft heran. Dadurch sollen die Kinder schon früh und nachhaltig für die Natur sensibilisiert werden. Sie sollen sie kennen lernen, begreifen und schützen. Gleichzeitig wird der NABU die Erzieherinnen schulen, damit sie in Zukunft die Vorschulkinder selbst an die Natur heranführen können. Zum Auftakt des dritten Projektjahres besucht der NABU mit seinem Naturerlebnisbus, dem Fuchs-Mobil, die Kita Emilienstraße in Hamburg-Eimsbüttel. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE).

„Der große Vorteil dieses längerfristigen Projektes im Vergleich zu einmaligen Aktionen ist, dass die Kinder intensiver die Natur erleben und für Umweltprobleme dauerhaft sensibilisiert werden“, erklärt Diplom-Biologe Heinz Peper, Umweltpädagoge beim NABU Hamburg. „Der NABU möchte bei ihnen mit regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen ein nachhaltiges Bewusstsein für die Natur schaffen.“ Die beiden ersten Projektjahre waren seiner Ansicht nach ein voller Erfolg. Peper: „Die Vorschulkinder waren begeistert und engagiert bei der Sache, ihre Wahrnehmung war geschärft und das Interesse an der Natur geweckt. Und sie trugen ihr Wissen weiter - vor allem nach Hause zu ihren Eltern und mit einer nachhaltigen Umweltbildung wurde eine Grundlage für die Schulzeit geschaffen.“ Mit der zusätzlichen Schulung der Erzieherinnen gewährleistet der NABU, dass auch nach Ende des Projektjahres die Kitas weitermachen können. „Entsprechendes Material bietet ihnen dazu der NABU an“, so Peper. An dem ersten Termin lernen die Kinder den Naturerlebnisbus des NABU, das Fuchs-Mobil, kennen. Das Fuchs-Mobil wird die Kindergruppe während der gesamten Projektzeit begleiten. An dem ersten Tag bringt Umweltpädagoge Heinz Peper verschiedenes Anschauungsmaterial aus dem Wald mit, darunter einheimische, ausgestopfte Tiere, wie zum Beispiel Fuchs, Marder, Bussard und Mäuse. Spannende Dinge gibt es in Fühlkisten zu ertasten. Bei den Folgeterminen erkunden die Kinder mit dem NABU die Natur in der näheren Umgebung. Peper: „Die Kinder werden die Umwelt der Kita, das Leben im Wasser und im Wald genau unter die Lupe nehmen. Bei Naturerfahrungsspielen lernen die Kleinen viel über die Zusammenhänge in der Natur.“ Darüber hinaus soll versucht werden, Tiere auf dem Gelände der Kita anzusiedeln. Seit 2005 unterstützt die NUE das NABU-Projekt „Kinder werden Umweltfreunde“ aus Mitteln der Umweltlotterie Bingo-Lotto. Neben der Kita Emilienstraße in HH-Eimsbüttel nimmt 2007/2008 eine Kindertagesstätte am UKE in Hamburg-Eppendorf teil.

Weitere Infos über das Umweltbildungsprogramm des NABU Hamburg gibt es im Internet unter www.NABU-Hamburg.de oder im Faltblatt „Umweltbildung beim NABU Hamburg“, das gegen Einsendung eines frankierten Rückumschlags an den NABU Hamburg, Osterstraße 58, 20259 Hamburg erhältlich ist. Zu den Öffnungszeiten (Mo bis Do 14 bis 17 Uhr) kann es dort auch abgeholt werden.
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