Heute ist Lebertag

Unsere Leber: Wenn das wichtigste Organ Störungen meldet, kann der Schaden schon groß sein

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(lifePR) ( Bad Waldsee, )
Jedes Jahr im März/April sowie Oktober/November erleben wir körperliche Tiefpunkte. Grund dafür ist neben Lichtmangel und Hormonumstellung unter anderem ein bestimmtes Organ. Still und uneigennützig arbeitet die Leber vor sich hin. Sie liefert den anderen Körperorganen lebensnotwendige Eiweiße, schützt sie vor Giftstoffen, und wenn es hart auf hart kommt, zerstört sie lieber ihre eigenen Zellen, bevor sie zulässt, dass es andere Teile des Körpers trifft. Sie hat über 370 Abteilungen, 500 Milliarden Zellen und ist die große Chemiefabrik des Körpers. Leider - oder besser glücklicherweise - hat sie keine Schmerznerven, sonst würde jeder Schluck Alkohol wehtun. Ein Sprichwort aber sagt es so: "Der Schmerz der Leber ist Müdigkeit".

Dr. med. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der NaturaMed Kliniken und Experte für Lebererkrankungen erläutert dazu: "Eine schwache oder kranke Leber macht besonders nach dem Mittagessen müde - dann braucht man fast einen Mittagsschlaf. In der Nacht hingegen ist gemäß der 2000 Jahre alten Akupunkturlehre die Hauptarbeitszeit der Leber. Dies von ein bis drei Uhr und ab einem bestimmten Grad der Schädigung hat man genau in dieser Zeit Durchschlafstörungen. Es kann auch einmal vier Uhr werden, wenn die Leber die Sommerzeitumstellung nicht mitgemacht hat."

Darüber hinaus äußern sich Leberbeschwerden durch Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall - manchmal im Wechsel durch Fett- und Alkoholunverträglichkeit. Als Faustregel kann gelten: Ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein am Tag verursacht keinen Leberschaden, denn eine gesunde Leber verträgt meist einen Liter Bier oder einen halben Liter Wein ohne große Probleme. Männer vertragen durch ihre größere Leber und größere Muskelmasse im Vergleich zur Fettmasse in der Regel mehr Alkohol als Frauen. Leidet man schon an einer Lebererkrankung, sind Schweinefleisch und Schweinewurst (auch Leberkäse, Würstchen u.ä.) besonders schädlich und sollten generell weglassen werden. Denn Gicht in den Gelenken, erhöhtes Cholesterin und langfristig hoher Blutdruck und ein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sind die Folge.

Da die Leber für den Hormonabbau zuständig ist, treten auch oft unerkannte Leberer¬krankungen auf wie verminderte Libido bzw. Potenzstörungen, Brustansatz bei Männern und vor allem Migräne. Zum diesem Thema meint Dr. Mansmann: "Nach meiner 25-jährigen ärztlichen Erfahrung sind 80 Prozent der Migräne-Erkrankungen eine versteckte Leberkrankheit und können auch mit einer Kombination aus Lebertherapie und Homöopathie wieder ausgeheilt werden." Die stressbedingten Lebererkrankungen wie Erschöpfungszustände bis zum Burnout, Migräne, Bauchbeschwerden aller Art und leberbedingte Depressionen nehmen sehr stark zu. Sie werden aber - seiner Meinung nach - leider von den meisten Ärzten nicht als leberbedingt erkannt und es erfolgt somit auch keine spezifische Behandlung. Die üblichen drei Leberwerte des Hausarztes decken diese Leberschäden meist nicht auf. In der NaturaMed Vitalclinic Bad Waldsee, spezialisiert auf Burnout und Stoffwechselerkrankungen, werden dafür 52 Spezial-werte in ein Labor nach Brüssel geschickt, woran man solche versteckten Krankheitsursachen erkennen kann.

Lebererkrankungen sind für Dr. Mansmann zudem ein Wohlstandssyndrom: Zu viel Alkohol, zu viel Gift (Umweltgifte, chemische Medikamente, Schwermetalle in Zähnen oder Kosmetik) und vor allem viel zu viel Stress und runtergeschluckter Ärger. Dazu noch eine Überernährung mit zu viel Fett und Fleisch sowie zu wenig Flüssigkeit am Tag bei gleichzeitigem Bewegungs¬mangel. Der Körper entgiftet über die Leber, den Darm, die Nieren und vor allem das Schwitzen. Sein Tipp: Einmal die Woche Sauna - bei Frauen mit trockener Haut besser ein Dampfbad.

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