Nationalpark Eifel: Ranger werden Naturinterpreten

Zwölf Ranger und Mitarbeiter des Nationalparkforstamtes Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW haben mit einer Fortbildung zu Naturinterpreten begonnen. Vorne bzw. Bildmitte von links nach rechts: Katja Winter, Michael Lammertz und Thorsten Ludwig. (lifePR) ( Schleiden, )
Zwölf Ranger und Mitarbeiter des Nationalparkforstamtes Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW haben im Rahmen des Projektes ParcInterp mit einer Fortbildung zu Naturinterpreten begonnen. Die Initiative ist ein Kooperationsprojekt von Europarc Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung und des Bundesverbandes Naturwacht. Ziel ist eine verstärkte Vernetzung der Besucherarbeit mit dem von der UNESCO initiierten Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Fortbildung mit insgesamt drei Blöcken wird von Thorsten Ludwig und Katja Winter vom Bildungswerk interpretation durchgeführt und im Herbst mit einem Zertifikat abgeschlossen. „Wir möchten den Teilnehmern neue Möglichkeiten aufzeigen, wie sie Naturphänomene für die Besucher des Nationalparks Eifel spannend aufbereiten und vermitteln können“, so Ludwig. „Wenn Phänomene in Geschichten verpackt sind, wirken sie ungleich stärker und nachhaltiger als reine Informationen. Auch unscheinbare Kleinigkeiten am Wegesrand können so große Wirkung haben“, erklärt Katja Winter. Michael Lammertz, Leiter des Fachgebiets Kommunikation und Naturerleben in der Nationalparkverwaltung, konnte die Techniken der Naturinterpretation bereits in US-amerikanischen Nationalparks kennenlernen: „Ich bin sicher, dass wir durch die Fortbildung wertvolle Impulse für unsere Bildungsarbeit bekommen. Der Ansatz der Naturinterpretation wird unsere Angebote noch spannender und vielfältiger machen, die Möglichkeiten sind in Deutschland bei weitem nicht ausgereizt.“ Aus den Erfahrungen in der Eifel und zwei Pilotregionen in anderen Bundesländern werden bis zum Jahresende bundesweite Standards für Natur- und Kulturinterpretation in den nationalen Naturlandschaften entwickelt. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes hat die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde übernommen, gefördert wird die Initiative von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
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