Sonntag, 19. November 2017


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Pilzsammler müssen im Müritz-Nationalpark Regeln beachten

Hohenzieritz, (lifePR) - Mit Beginn der Pilzsaison weist das Nationalparkamt Müritz darauf hin, dass Pilze und Beeren nur in der Entwicklungszone des Nationalparks gesammelt werden dürfen. Hier ist das Sammeln zugelassen, während es in der Kernzone strikt verboten ist. Hier soll gemäß der Nationalparkverordnung die Natur sich selbst überlassen bleiben und alle Störungen sind zu vermeiden.

Eine große Anzahl von Informationstafeln an den Eingängen zum Nationalpark und im Gebiet geben Aufschluss, wo man sich befindet und wo Kern- und Entwicklungszonen anfangen. Zudem sind an den Infotafeln Karten und allgemeine Informationen zur direkten Umgebung zu angebracht. Die Kernzone ist außerdem extra ausgeschildert.

Es wird darum gebeten, bei der „Jagd“ auf Pfifferlinge, Steinpilze und Co. keinen Müll zu hinterlassen und Lärm zu vermeiden. Zudem dürfen eingezäunte Flächen nicht betreten werden. Des weiteren dürfen nur kleine Mengen für den persönlichen Verbrauch gesammelt werden. Auch sollten nur essbare Pilze gesammelt werden. Denn wer erst sämtliche Pilze sammelt, um anschließend zu erfahren, dass sie nicht genießbar oder gar geschützt sind, zerstört ökologisch wichtige Pilzvorkommen.

Fahrzeuge sind auf den ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen, da das Befahren von Waldwegen mit Kraftfahrzeugen verboten ist. Ranger sind im Gebiet unterwegs und geben gern Auskunft. Sie sind zudem berechtigt, bei Verstößen gegen die Nationalparkverordnung Verwarnungen auszusprechen.
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