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Bosch-Chef: Verbrennerverbot ist Erfindung der Europäer

Bentley-Chef plädiert für Technologie-Offenheit und synthetische Kraftstoffe

(lifePR) (Stuttgart, )
Bosch-Chef Stefan Hartung hat am Mittwoch die Benachteiligung der europäischen Autoindustrie durch das Verbot der Verbrennertechnologie durch die EU scharf kritisiert. „Das Verbrennerverbot ist eine Erfindung der Europäer. Hier werden die europäischen Hersteller klar benachteiligt. Während in China Plug-in-Hybride oder Range Extender nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch gut verkauft werden, lohnt es sich in Europa nicht mehr, solche Autos zu entwickeln“, kritisierte Hartung am Dienstag auf dem auto motor und sport-Kongress in Stuttgart. Hartung hofft, dass sich die Bundesregierung erfolgreich in Brüssel dafür einsetzt, dass das Verbrennerverbot fällt. „Jetzt kommt es darauf an, dass man nicht nur in Berlin, sondern auch in Brüssel verstärkt darauf setzt, den Markt eher durch Anreize als durch Verbote zu steuern.“ Die Bundesregierung sieht Hartung in der Pflicht, die schlechten Rahmenbedingungen in Deutschland zu verbessern. „Auch die Bundesregierung kann einiges entscheiden.“

Unterstützung erhielt Hartung durch Bentley-Chef Frank-Steffen Walliser, der sich für Technologieoffenheit einsetzt, um den Kohlendioxid-Ausstoß der Autos zu senken. „Ich glaube, wir führen eine zu ideologische Diskussion. Das Ziel ist die Reduzierung von CO2. Ob der Weg über E-Mobilität, Hybride oder synthetische Kraftstoffe geht, entscheidet der Kunde“, so Walliser auf dem auto motor und sport-Kongress. Auch die Hersteller in China seien nicht auf Elektroautos festgelegt, sondern bauten weiterhin Hybrid- und Verbrennermodelle.

Besonders stark machte sich der Bentley-Chef für synthetische Kraftstoffe, wie sie Porsche in einer Pilotanlage in Chile produziert. „Synthetische Kraftstoffe müssen eine wichtige Rolle spielen. Leider sind sie ideologisch vorbelastet.“ Allerdings zu Unrecht. Synthetische Kraftstoffe seien auch deshalb sinnvoll, weil sie auf die vorhandene Infrastruktur der Tankstellen zurückgreifen könnten, also keine teure Ladeinfrastruktur aufgebaut werden müsse. Die Porsche-Anlage in Chile zeige, dass das Verfahren funktioniere. „Jetzt geht es um eine Hochskalierung der Herstellung synthetischer Kraftstoffe.“

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