Montag, 23. Juli 2018


BMW-Diesel: Keine Hinweise auf Abschaltsoftware

ams testete Zweiliter-Diesel bereits viermal ohne Auffälligkeiten

Stuttgart, (lifePR) - Der Vorwurf der Deutschen Umwelthilfe an BMW, in seinem Dreier 320d mit einer Abschalteinrichtung die NOx-Werte zu manipulieren, hat die Zeitschrift auto motor und sport in mehreren Emissionstests bislang nicht feststellen können. Die Zeitschrift hat gemeinsam mit dem unabhängigen Prüfinstitut Emissions Dynamics viermal den Zweiliter-Dieselmotor im echten Verkehr getestet. Während die Umwelthilfe in Testfahrten mit einem 320d im Verkehr im Schnitt 470 mg NOx pro Kilometer gemessen hat, liegen die Werte von auto motor und sport deutlich darunter.

Im gleichem Modell, einer 320d Limousine mit NOX-Speicherkat, lagen die Emissionen auf der gut 100 Kilometer langen ams-Eco-Teststrecke in der Stadt, auf der Landstraße und der Autobahn bei 169 mg/km. Der Test wurde im Februar 2017 durchgeführt. Auf der Eco-Teststrecke wird das Auto defensiv gefahren, ähnlich wie im Test der Umwelthilfe.

Auch im 320d Touring xDrive lagen die Emissionen im Test von auto motor und sport im November 2016 mit 226 mg/km deutlich unter den Werten der Umwelthilfe. Bei einem Test in einem 420d Coupé, der vom gleichen Motor angetrieben wird, lagen die NOx-Werte im Oktober 2016 mit 220 mg/km auf dem gleichen niedrigen Niveau. In einem 520d, ausgerüstet mit einem SCR-System und Speicherkat, wurden mit dem Motor sogar Spitzenwerte von 28 mg/km erreicht (Februar 2017).

Weitere Details zur Neuregelung finden Sie in der neuen Ausgabe von auto motor und sport.
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