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"Abdeckung der Mobilnetze nach wie vor eine Katastrophe"

Was aus der Ankündigung von Minister Scheuer im Interview geworden ist

(lifePR) (Stuttgart, )
2018 hatte Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur angekündigt, die „letzten fünf Prozent“ von weißen Flecken im Mobilfunknetz zu beseitigen. Für die Errichtung von 5.000 weiteren Mobilfunkmasten wurden 1,1 Milliarden Euro bewilligt. „Doch danach ist wenig passiert“, fasst AUTO MOTOR UND SPORT zusammen. „Was Autofahrer ärgert, ist für die Industrie ein echter Stolperstein.“

Immer noch kostet das Errichten von Mobilfunkmasten durch lange Genehmigungsverfahren zu viel Zeit, anderthalb Jahre statt beispielsweise sechs Monate in Österreich. Schuld sind der enorme bürokratische Aufwand und die Ablehnung von Anwohnern. Die Löcher im Mobilfunknetz ärgern nicht nur private Nutzer, sondern auch Firmen wie den Entwicklungsdienstleister ASAP. Er testet für Autohersteller unter anderem Assistenzsysteme. Um Zeit zu sparen, würde das Unternehmen gerne die Testdaten direkt aus dem getesteten Auto senden. Doch für die vielen Terrabyte, die zu senden sind, reicht das bestehende Datennetz nicht aus: „Die Abdeckung der Mobilnetze ist nach wie vor eine Katastrophe“, bemängelt Michael Neisen, CEO von ASAP.

Mit seinem Unternehmen muss er auf das 5G-Netz warten. Doch erst bis 2025 soll bundesweit eine 90-prozentige Netzabdeckung gewährleistet sein. Um die die angestrebten 99,9 Prozent zu erreichen, müssen zusätzlich zum 4G-Netz einige Tausend weitere Funkmasten errichtet werden. ASAP bleibt vorerst nur die Auswertung am Ende der jeweiligen Testfahrt.

Derweil verliert die Industrie hierzulande im internationalen Vergleich. Der Digitalreport 2020 des European Center for Digital Competitiveness der ESCP Business School Berlin und das Institut für Demoskopie Allensbach gibt die Einschätzung für Führungskraften wider. 86 Prozent gaben an, dass die Regierung den digitalen Wandel nicht genug unterstütze, sogar 91 Prozent vermissen ein überzeugendes Konzept für die Digitalisierung. „Die Ergebnisse sind alarmierend“, sagt Philip Meisner vom European Center for Digital Competitiveness.

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