Montag, 29. Mai 2017


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René Münnich zurück im Titelkampf – zweiter Platz auf dem Estering

(lifePR) (Friedersdorf, ) René Münnich hat sich im Rennen um die ALL-INKL.COM Deutsche Rallycross-Meisterschaft (DRX) 2008 der Tourenwagen eindrucksvoll zurückgemeldet. Auf dem Estering Buxtehude (bei Hamburg) wurde er mit seinem Skoda Fabia T16 4x4 im A-Finale der Division 1 nur knapp von Lokalmatador Jörg Jockel (Ford Focus T16 4x4) geschlagen. Sechs Runden lang kämpften die beiden um jeden Zentimeter, trotzdem blieb das Duell bis zum Schluss sauber und fair. Alle Beobachter waren sich hinterher einig: Das war Werbung für den Rallycross-Sport!

Nach seiner Nullrunde vom DRX-Auftakt in Oschersleben wollte Münnich auf dem Estering attackieren. Und tatsächlich war der Internet-Unternehmer aus Neusalza-Spremberg mit seinem 550-PS-Skoda an diesem Wochenende in der Division1 der schnellste Mann. Schon im Training zeigte er der Konkurrenz, mit welchen Absichten er nach Buxtehude gekommen war: Seine schnellste Runde wurde mit 41,15 Sekunden gestoppt. Die klare Bestzeit aller knapp 100 Fahrerinnen und Fahrer aus fünf Nationen!

Im ersten Qualifikationslauf legte Münnich nach, wieder fuhr er Bestzeit. Im zweiten Durchgang war er dann ein wenig unkonzentriert. Ein paar kleine Fehler schlichen sich ein, Münnich fuhr nur die viertbeste Zeit. Für ihn sprang sein Teamgefährte, der Belgier Marc Duez im VW Golf GTI 16V, in die Bresche. Münnich hatte den in Monaco lebenden Allrounder kurzerhand für das Rennen auf dem Estering engagiert und damit beim fachkundigen Buxtehuder Publikum für großes Aufsehen gesorgt.

Im dritten Lauf machte Münnich dann alles klar. Mit einer weiteren Bestzeit sicherte er sich die Pole-position für das A-Finale - um beim Start zu den alles entscheidenden sechs Runden einen Wimpernschlag langsamer als sein Konkurrent Jörg Jockel zu reagieren. Münnich: "Wer auf dem Estering den Start gewinnt, kann das Rennen kontrollieren." Und so tat es Jockel denn auch, mehrere Male hätte Münnich die Gelegenheit gehabt, seinen Gegner "mit der Brechstange" zu überholen. Aber er blieb fair. Nach dem Rennen gratulierte er Jockel zu seinem Erfolg.

"Natürlich hätte ich mich über einen Sieg gefreut", sagt Münnich. "Das hätte mir noch mehr Kraft für das nächste Rennen gegeben." Die wird er dringend brauchen, denn am kommenden Wochenende tritt der Mann aus der Oberlausitz beim ersten Lauf zur Rallycross-Europameisterschaft in Lousada (Portugal) an. Münnich: "In der Europameisterschaft geht es in diesem Jahr richtig zur Sache." Er werde unter anderem auf keine geringeren als die Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm (Finnland) und Petter Solberg (Norwegen) stoßen. Auf die Duelle freue er sich schon. Und er sagt das mit großem Respekt
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