Weserrenaissance in der Mittelweser-Region

Von Welschen Giebeln und Utluchten

Schloss Erbhof Thedinghausen (lifePR) ( Nienburg, )
Der europäische Baustil der Renaissance hat im 16. und 17. Jahrhundert im Weserraum eine besondere Ausprägung erfahren. Kaum irgendwo sonst in Mitteleuropa wurden in dieser Zeit so viele Renaissancebauten errichtet wie im Weserraum. Kennzeichen sind Utlucht, Zierquader, Bossensteine und der Welsche Giebel. Besonders an der mittleren und oberen Weser drängen sich die Bauten. Sie sind zum großen Teil erhalten und prägen noch heute die Landschaft. In der Mittelweser-Region zählen das Schloss in Petershagen aus dunklem Portasandstein und hellem Obernkirchener Sandstein und der Erbhof in Thedinghausen zu den Perlen der Weserrenaissance. Den oft als Schloss bezeichneten Erbhof ließ der Bremer Erzbischof 1619/20 für seine Geliebte errichten. Hinzu kommen der Stufengiebel des Nienburger Rathauses und das Schlosstor von 1617 in Drakenburg. Kunsthistorische Kostbarkeiten aus der Zeit der Weserrenaissance findet man in der Pfarrkirche St. Martin in Nienburg sowie im Lapidarium (Steinsammlung) des Nienburger Museums. Sehenswert ist auch die 1615 – 1620 erbaute Stadtkirche in Petershagen. Bauherr war der letzte Mindener Bischof, Christian Herzog von Braunschweig-Lüneburg.
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