Montag, 11. Dezember 2017


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Mitsubishi gewinnt erneut südamerikanischen Weltcup-Lauf

Start-Ziel-Sieg für Pajero Pilot Luc Alphand bei Rallye Patagonia-Atacama Sieben von zehn Prüfungssiegen gehen an den Franzosen Pajero Evolution überzeugt erneut mit hoher Zuverlässigkeit

Hattersheim, (lifePR) - Wie im Vorjahr heißt der Sieger der Rallye Patagonia-Atacama Luc Alphand (F). Der Mitsubishi Pilot dominierte den in Chile ausgetragenen dritten Lauf zum Marathon-Rallye-Weltcup mit dem Pajero Evolution MPR13 von Beginn an und hatte nach neun Wettbewerbstagen im Ziel vier Stunden Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, den Argentinier Orlando Terranova (BMW). Es war der dritte Sieg für Mitsubishi in diesem Jahr nach dem Dakar-Triumph von Stéphane Peterhansel, der im Juli auch den Doppeltriumph der Marke bei der Baja Spanien anführte.

Alphand und Beifahrer Gilles Picard erzielten auf den zehn Prüfungen sieben Bestzeiten. Einzig im Schlussteil büßte der 42 Jahre alte Franzose wegen technischer Probleme rund 30 Minuten seines am Ende vierstündigen Vorsprungs ein. Ansonsten lief der Mitsubishi Pajero Evolution bei der zehnten Auflage des Wettbewerbs, der aus der Rallye Por Las Pampas hervorgegangen ist, problemlos. Dabei mussten 4.116 Kilometer - davon 2.040 auf Zeit - absolviert werden. Die Route führte vom Start im argentinischen Skigebiet San Carlos Barichole über steinige und schlammige Andenpfade Richtung chilenische Küste. Und schließlich in die turmhohen Dünen der Atacama Wüste, dem trockensten Landstrich der Erde. "Es war fast unglaublich. Man fährt im Schnee los und wenige Tage später ist man in der Wüste. Die Landschaften waren traumhaft schön", so Alphand. Lob sprach der Sieger den Technikern des Teams aus, die den Pajero Evolution seit dem Dakar-Gewinn im Januar weiterentwickelt haben. "Insbesondere in der Wüste konnte ich von den Verbesserungen profitieren, die wir bei unserem Test in Marokko erarbeitet haben. Die Traktion des MPR 13 ist enorm."

Teamchef Dominique Serieys zog ebenfalls eine positive Bilanz: "Wir haben hier viele Erfahrungen für die kommende Saison gesammelt, die mit der Rallye Dakar im Januar beginnt. Der Wettbewerb war nicht so stark besetzt, wie wir es bei anderen Rallyes gewohnt sind, dafür war die Patagonia-Atacama mit ihren schwierigen Routen und der anspruchsvollen Navigation selbst ein sehr starker Gegner."

Der nächste Wettkampfeinsatz des Teams wird bei der UAE Desert Challenge sein. Das Finale des Marathon-Rallye-Weltcups wird vom 27. Oktober bis zum 2. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgetragen. Dort werden die Dakarsieger Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, sowie Nani Roma/Lucas Cruz und Luc Alphand/Gilles Picard starten. Zuvor steht noch ein weiterer Test in Marokko an.
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