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Wenn die Vögel Hochzeit feiern: Warum die Vogelhochzeit bis heute fasziniert

Zwischen überliefertem Brauchtum, erwachender Natur und gelebter Gemeinschaft erzählt die Vogelhochzeit von kulturellem Erbe, von Dankbarkeit und vom Rhythmus der Jahreszeiten.

(lifePR) (Bautzen, )
In Vorfreude auf den nahenden Frühling wird in Bautzen am 25. Januar traditionell der sorbische Brauch der „Vogelhochzeit“ (auf Sorbisch: „Ptači kwas“) gefeiert. Dabei bedanken sich die Vögel symbolisch bei den Kindern für die Winterfütterung: Süßigkeiten und Gebäck finden sich am Morgen auf Tellern oder Fensterbänken. Doch dazu gleich mehr.

Seine Wurzeln hat der Brauch vermutlich in alten Opfertraditionen zum Jahresbeginn, mit denen man auf ein baldiges Ende des Winters hoffte.
Im Mittelpunkt steht die symbolische Hochzeit zweier Vögel: Während im deutschen Volkslied Amsel und Drossel vermählt werden, sind es im sorbischen Brauch die Elster („Sroka“) und der Rabe („Hawron“). Passend dazu fällt der Termin der Vogelhochzeit mit dem Beginn der Paarungszeit vieler Vogelarten zusammen.

„Sroka“ werden auch die typischen regionalen Backwaren in Form von Elstern aus Hefeteig mit Zuckerguss genannt. Aber auch Kremnester, Schaumvögel und andere Kleinigkeiten gehören fest zur Tradition.
In vielen Orten rund um Bautzen finden zudem Festumzüge oder Vogelhochzeitsfeiern in Kindergärten statt. Kinder verkleiden sich als Vögel oder tragen sorbische Festtrachten. Auch das Sorbische National-Ensemble lädt rund um den 25. Januar zu verschiedenen Veranstaltungen in Bautzen und der Region ein (www.ansamble.de). 

Der Brauch der Vogelhochzeit ist dabei nicht nur eine schöne gelebte Tradition, sondern steht vor allem auch für Dankbarkeit und Gemeinschaft.

Die Stadt Bautzen ist das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum der Oberlausitz in Ostsachsen und zählt rund 38.000 Einwohner. Die Stadt vereint eine über tausendjährige Geschichte mit moderner Stadtentwicklung. Bekannt ist Bautzen für seine gut erhaltene Altstadt, die Türme sowie als kulturelles Zentrum der sorbischen Minderheit.

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