Globaler Profit versus Gesundheit?

Prof. Dr. Klaus Buchner und Dr. Monika Krout zeigen, was bei 5G verschwiegen wird und wie wir uns vor den Gefahren schützen können

5GWahnsinn
(lifePR) ( Murnau a. Staffelsee, )
Die allgegenwärtige Mobilfunktechnologie bedroht nicht nur die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen, sondern erweist sich auch als konkrete Gefahr für Freiheit und Demokratie. Doch gibt es strahlungsarme Alternativen und wirksame Maßnahmen zum Selbstschutz.

Kritiklose Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen

Smartphones und Handys sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Trotzdem sind die gesundheitlichen Auswirkungen der Mobilfunktechnologie – insbesondere mit der Einführung des neuen 5G-Standards – äußerst umstritten. Während die Befürworter auf die schier unbegrenzten Möglichkeiten und vermeintlich sichere Grenzwerte verweisen, beklagen die Gegner fehlende Risikokommunikation und die kritiklose Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen.

Seit über 20 Jahren berät der renommierte Wissenschaftler und frühere Abgeordnete des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner Mobilfunk-Bürgerinitiativen und hält heute deutschlandweit Vorträge über den 5G-Mobilfunk. Gemeinsam mit der Umweltmedizinerin Dr. med. Monika Krout, die sich in ihren Forschungen auf die Untersuchung der Auswirkung von Mobilfunkstrahlung auf die Herzratenvariabilität spezialisiert hat, beschäftigt er sich in seinem Buch „5G-Wahn(sinn)“ mit den gesundheitlichen Auswirkungen der Mobilfunktechnologie. Dabei greifen die beiden detailliert auf seriöse Studienergebnisse und belegte Informationen zurück, die der Öffentlichkeit von den Profiteuren aus Politik und Industrie meist vorenthalten werden.

Fragwürdiger Fortschritt

Bereits kurz nach der Entdeckung der Radiowellen durch den deutschen Physiker Heinrich Hertz (1857–1894) wurde die Wirkung dieser Wellen auf lebendige Zellen untersucht. Die Begeisterung für die neue Funktechnik war aber zu groß, als dass man diese frühen Warnungen beachtet hätte. Auch wenn die damals verwendeten Frequenzen wesentlich niedriger waren als bei den heute gängigen Handys, waren die Wirkungen dieser Strahlung bereits vor dem Zweiten Weltkrieg recht gut bekannt.

Die gesundheitlichen Folgen dieser Strahlung spielten dabei kaum eine Rolle – auch später nicht, als im Kalten Krieg Soldaten durch militärische Radaranlagen erheblich geschädigt wurden. Denn die Militärforschung in Ost und West befasste sich mit der Funktechnik, um durch starke Strahlung Zerstörungen hervorzurufen und selbst Menschen in ihrem Verhalten zu beeinflussen. Abgesehen vom Militär, wurde in den westlichen Ländern deutlich weniger über die gesundheitlichen Auswirkungen der Funkstrahlung geforscht als in der Sowjetunion.

Die Folge war, dass im sogenannten Ostblock die Grenzwerte wesentlich niedriger waren – und in vielen dieser Länder heute noch sind – als im Westen. Obwohl diese Informationen seit 2012 der Öffentlichkeit zugänglich seien, habe selbst dieses Material nicht dazu geführt, „endlich die Grenzwert-Philosophie zu überdenken und den Schutz der Gesundheit ernst zu nehmen“, beklagt Prof. Buchner.

Alternativen zum aktuellen Mobilfunknetz

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sowohl für die aufstrebende Atomindustrie als auch für den Funk immer mehr Anwendungsgebiete entwickelt. Beide Bereiche stellten strategisch wichtige Teile der Wirtschaft dar. Deshalb war es schon früh ein Anliegen der Industrie, sie vor „übertriebenen“ Forderungen nach Gesundheitsschutz zu bewahren.

Dabei ließe sich die Strahlung der Mobilfunknetze ganz erheblich verringern. Dazu sei es zuerst nötig, „dass man die Festnetztelefone beibehält und gleichzeitig von der Vorgabe abrückt, dass man auch in der Tiefgarage mit dem Handy telefonieren können soll“ – so die Experten. Außerdem müsste man die Betreiber zwingen, nur noch ein Mobilfunknetz gemeinsam zu benutzen, das heißt die älteren Systeme 2G (= GSM) und 3G (= UMTS) abzuschalten und ausschließlich 4G (LTE) zu benutzen, sodass man lediglich einen einzigen Organisationskanal benötigt.

Auch sei es zwingend nötig, eine andere Technik zur Datenübertragung zu entwickeln. Fest installierte Computer und Telefone kann man an ein Glasfasernetz anschließen. Das ist zuverlässiger und abhörsicherer als jede Funkanbindung und erlaubt außerdem eine schnellere Datenübertragung. Für bewegte Geräte wie Handys oder Tablets könne man sichtbares Licht oder Infrarot-Licht verwenden. Sowohl bei Glasfasernetzen als auch bei Datenlicht können die Daten wesentlich schneller übertragen werden als mit Funk.

Prof. Dr. Klaus Buchner und Dr. med. Monika Krout
5G-Wahn(sinn)
- Die Risiken des Mobilfunks
- Das gefährliche Spiel mit den Grenzwerten
- Die strahlungsarmen Alternativen
Mankau Verlag, 1. Aufl. Mai 2021
Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 255 S.
ISBN 978-3-86374-608-7
16,95 Euro (A) / 17,50 Euro (A)

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