Chinesische Heilkunst im Alltag

Praktische Anleitungen zur sanften Selbstbehandlung

Cover Chinesische Heilkunst (lifePR) ( Murnau a. Staffelsee, )
Die Traditionelle Chinesische Medizin besteht aus einem vielschichtigen System von Diagnose- und Behandlungsformen, das sich über 3.500 Jahre hinweg immer weiterentwickelt hat. Bei Alltagsbeschwerden, aber auch bei Stoffwechselkrankheiten oder Schmerzen erfreut sich die fernöstliche Heilkunde wachsender Beliebtheit.

Der Mensch im Gleichgewicht

Bei der Diagnose von Beschwerden sieht ein TCM-Arzt immer die Abhängigkeiten seelischer Symptome, Gefühle und Umweltfaktoren. So erkennt er, wie mögliche Disharmonien entstehen konnten. Ziel einer Behandlung ist dann die Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts des Menschen, der sich in seinem Umfeld wohl und gesund fühlt. Dabei wird ein gutes Maß an Selbstverantwortung und Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und seinem Umfeld groß geschrieben.

Innerhalb der chinesischen Medizin steht die Vermeidung von Krankheiten im Vordergrund. Daher gehören bestimmte Lebensregeln und das Naturverständnis zu ganz natürlichen täglichen Übungen, die der Vorbeugung dienen. So werden Heilkräuter auch beim Kochen verwendet, und Tai Chi ist ein beliebter Frühsport – nicht nur für bewegliche Senioren. Diese Alltagstauglichkeit bildet wiederum die Grundlage des Heilsystems.

Mit der Taschenbuch-Ausgabe seines bewährten Ratgebers „Das Buch der Chinesischen Heilkunst“ führt der TCM-Experte und Heilpraktiker Prof. Li Wu in die Grundprinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin ein und zeigt, wie sich typische Alltagsbeschwerden sanft und ohne Nebenwirkungen behandeln lassen.

Ganzheit und Gesundheit

In der Gesundheitslehre wird der Körper eines Menschen als Yin-und-Yang-Muster betrachtet. Herrscht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen den beiden Polen, so bedeutet dies Gesundheit. Ist das Gleichgewicht aus der Balance, weist dies auf Krankheit hin. Ziel einer traditionellen chinesischen Behandlung ist immer der Ausgleich der Yin- und Yang-Aspekte des Körpers.

Das zweite Schlüsselkonzept zum Verständnis der traditionellen chinesischen Medizin ist die Lehre von den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Diese finden sich in dynamischen Prozessen, der Umwelt, in den Jahreszeiten, der Tageszeit, der Himmelsrichtung, dem Klima, der Farbe, dem Geschmack und Geruch sowie dem Lebensalter eines Menschen wieder. Auf die Weise, in der sich die Elemente zueinander verhalten, beschreiben die chinesischen Ärzte auch die Wechselwirkungen der einzelnen Körperorgane zueinander.

Eine Krankheit entsteht nach dieser Sichtweise immer aus dem Zusammenwirken von inneren und äußeren Ursachen sowie konstitutionellen Faktoren, Ernährungs- und Schlafgewohnheiten, sexueller Aktivität, geistiger, körperlicher und seelischer Überanstrengung, Verletzungen oder Parasiten. Ein chinesischer Arzt wird alle genannten Faktoren für eine Diagnose heranziehen und anschließend eine ausführliche Anamnese des Patienten, einschließlich der Betrachtung des Aussehens (Hautfarbe, Zunge, Körperbau, Haltung, Geruch etc.) durchführen. Anhand dieses Gesamteindrucks lässt sich sehr schnell feststellen, wie es um die Gesundheit bestellt ist.

Ernährung und Heilung

Neben der Akupunktur stellen die Heilkräuter einen der wichtigsten Pfeiler in der Traditionellen Chinesischen Medizin dar. Jedes Kraut, jede Arznei und jedes Lebensmittel hat dabei eine besondere Wirkung. „Ein chinesisches Kräuterrezept ist immer eine äußerst reichhaltige Arznei, und es braucht viel Erfahrung, um Zutaten und Dosierung richtig zu mischen, damit die Symptome einer Disharmonie behandelt werden können“, betont Prof. Li Wu.

In der chinesischen Medizin hat außerdem die Ernährung einen hohen Stellenwert. Eine ausgewogene Ernährung, zu der auch Zutaten tierischen Ursprungs wie Fleisch oder Fisch gehören, trägt zur Erhaltung der Gesundheit bei; eine gezielte Diät wie beispielsweise die Fünf-Elemente-Ernährung stellt sie wieder her. Essen ist also in der chinesischen Lehre nicht nur eine Lebenskunst, sondern auch ein wichtiges Mittel zur Gesunderhaltung und Heilung. Eine perfekte Mahlzeit zeichnet sich durch Ausgewogenheit zwischen Yin- und Yang-Zutaten sowie deren Zuordnung im Rahmen der Fünf Elemente aus. Auch die Temperatur, die Farbe, das Aroma und der Geschmack sollten einen harmonischen Gesamteindruck hinterlassen. Damit alle Organe ausreichend ernährt werden, sollten in jeder Mahlzeit alle fünf Geschmacksrichtungen – scharf, süß, sauer, bitter und salzig – vorkommen. „Hell und dunkel, mild und scharf, kalt und heiß bilden bei einem Gericht eine perfekte Komposition, die die Harmonie des Universums spiegelt“, rät der TCM-Arzt.

Buch-Tipp:
Prof. TCM Univ. Yunnan Li Wu: Das Buch der Chinesischen Heilkunst. Bewährtes Heilwissen aus dem Reich der Mitte. Mankau Verlag 2019, 12,90 € (D) / 13,30 € (A), Taschenbuch, 12 x 19 cm, 246 S., ISBN 978-3-86374-538-7.

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