Bauen ohne Grundstück? So geht's

Dachdeckerhandwerk Hessen: Wohnraum mit attraktiven Perspektiven realisieren

Auf dem Flachdach oder anstatt des bisher ungenutzten Dach-Speicherraums kann zusätzlicher Wohnraum mit den besten Aussichten und ohne Baulandverbrauch entstehen (lifePR) ( Weilburg, )
In vielen Regionen ist Bauland kaum noch verfügbar – und wenn es verfügbar ist, kaum noch bezahlbar. Dabei verfügen viele Immobilienbesitzer über einen „Baugrund“ mit besten Perspektiven: das Dach.

„Neben bisher ungenutzten Dach-Speicherräumen steckt ein enormes zusätzliches Wohnraum-Potenzial in der Aufstockung bestehender Gebäude“, weiß Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Hessischen Dachdeckerhandwerks. „Und aufgrund des dringend benötigten Wohnraums stehen die Chancen zur Genehmigung der Maßnahmen derzeit gut“. Selbst in Ballungsräumen kann hier neuer Wohnraum entstehen, ohne in die Fläche zu verdichten.

Der Ausbau eines bereits vorhandenen, bisher aber nicht genutzten Dach-Speicherraums, setzt voraus, dass die geplante Raumhöhe für Wohnzwecke ausreichend ist. Natürlich muss zunächst geprüft werden, ob die Gebäudestatik eine Aufstockung zulässt. „Einer der ersten Schritte bei der Planung sollte in jedem Fall auch die Prüfung des bestehenden Tragwerks, also des Dachstuhls sein“, rät Hain.

Sofern die Raumhöhe nicht ausreichend ist, muss bei der zuständigen Baubehörde nachgefragt werden, ob eine Änderung der Dachneigung oder eine Erhöhung des Kniestocks (Drempel) möglich ist, da sich bei beiden Maßnahmen die Bauhöhe des Gebäudes ändert. Gleiches gilt natürlich, wenn ein bestehendes Flachdach durch ein Steildach oder sogar mit einem eigenen Penthouse aufgestockt werden soll.

Es ist sinnvoll, schon zu Beginn der Planungsphase neben Haustechnikern für die Versorgung des zusätzlichen Wohnraums mit Energie, Wasser und Wärme auch den Dachdecker-Fachbetrieb einzubinden. Gerade wenn es um die architektonische Gestaltung der geplanten Aufstockung geht, kann der Dachdecker hier zu den technisch machbaren Möglichkeiten seine Erfahrung einbringen. „Die Dach-Gestaltung beginnt mit der Belichtung durch Dachfenster, zusätzliche Gauben oder sogar Dachterrassen und Dachbalkone und reicht bis zu den optischen Aspekten der Eindeckung“, so der Weilburger Dach-Experte. Ein solches „Hand-in-Hand-Arbeiten“ von Dachdecker und Architekt kommt einem späteren reibungslosen Bauablauf zugute.

Der zusätzliche geschaffene Wohnraum kann auch aus finanzieller Sicht reizvoll sein. Selbst genutzt fällt für diese Wohnung keine Grunderwerbssteuer an. Eine Vermietung kann für die Hausbesitzer eine zusätzliche Altersvorsorge darstellen. Und der Käufer einer solchen neu geschaffenen Wohnung profitiert von einer geringeren Grunderwerbssteuer, da kein zusätzliches teures Bauland hierfür erworben werden musste.

Um diesen neuen Wohnraum zu realisieren, sollte also zunächst ein kompetenter Dach-Partner in Objekt-Nähe gesucht und gefunden werden. Dabei hilft die regionale Dachdecker-Innung oder der Klick ins Internet unter www.hessendach.de
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.