Donnerstag, 23. Februar 2017


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Besucherströme in der Johanneskapelle - 38 Freiwillige machen Dienst am historischen Gebäude

(lifePR) (Rietberg, ) Auf eine so nie erwartet hohe Resonanz stößt seit Eröffnung der NRW-Landesgartenschau 2008 die Öffnung der Johanneskapelle. Das historische Kleinod in unmittelbarer Nähe zum LGS-Eingang Höppe kann an den Wochenenden besichtigt werden. "Wir haben so mit 50 bis 100 Besuchern an Samstagen und Sonntag gerechnet", freut sich Rietbergs Stadtarchivar Manfred Beine, "es kommen aber über 400."

Und die sind höchst interessiert an der Geschichte der Kapelle, wie die Nachfragen zeigen. Kein Problem sei es, die Besucherströme mit Informationen zu versorgen, erklärt Bürgermeister André Kuper, denn: "Auch hier können wir uns auf unsere Bürgerinnen und Bürger verlassen. Wir haben einen richtigen Pool aus ehrenamtlichen Helfern, die nicht einfach nur für ein freundliches Willkommen sorgen, sondern auch auf Nachfragen gezielt Auskunft über die Kapelle geben können."

Insgesamt 38 Freiwillige machen Dienst am historischen Gebäude neben den so genannten Soldatengärten". Sie sorgen dafür, dass samstags von 11.30 Uhr und sonntags von 11.30 Uhr bis 17 Uhr der ausgiebige Blick ins Innere des kleinen Gotteshauses möglich ist. Zusätzlich zu den 38 Helferinnen und Helfern im Aufsichts- und Informationsdienst gibt es seitens der katholischen Kirchengemeinden im Dekanat Rietberg-Wiedenbrück weitere 16 Personen, die eine ganz spezielle Aufgabe übernommen haben. Sie sorgen für die sonntäglichen Vorlesungen aus der Heiligen Schrift, jeweils von 15 bis 17 Uhr. "Das ist ein besonderes Angebot in unserem LGS-Programm. Wir möchten den Menschen die Bibel wieder näher bringen, sie mit den Vorlesestunden auch zum eigenen Lesen in der Schrift animieren", sagt Pfarrer Andreas Zander von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist und freut sich darüber, "dass die Lesungen bisher sehr, sehr gut und intensiv angenommen werden."

Die 38 kommunalen Helferinnen und Helfer setzen sich zusammen aus dem Kreis ausgebildeter Stadtführer, aus Angehörigen der katholischen Frauengemeinschaft und aus interessierten Personen der Bürgerschaft, die sich selbst besonders für die Kapelle interessieren. "Da wir so viele Freiwillige gefunden haben, stehen für jeden Einzelnen in den 25 Öffnungswochen nur zwischen einem und vier Einsätzen für den Einzelnen an", so Beine. "Die Helferschar kommt aus dem ganzen Bereich der ehemaligen Grafschaft Rietberg also aus allen Orten zwischen Kaunitz und Mastholte." Alle Helferinnen und Helfer konnten sich anhand von Unterlagen des Stadtarchivars ausführlich auf ihre Aufgaben vorbereiten. Unterstützung in Sachen informativer Begleitung der Besucher finden sie zudem in einer in der Kapelle aufgebauten Dauerausstellung. Auf den Stellwänden finden sich zahlreiche Detailangaben und Fotografien auch aus früheren Jahrzehnten. "Die Öffnung der Johanneskapelle an den Wochenenden bis zum 12. Oktober ist natürlich auch ein Angebot an alle Rietberger, dort hin zu wandern, mit Freunden, mit der Familie, um sich das seit 1999 im städtischen Besitz befindliche Gebäude in Ruhe und ausführlich anzusehen", lädt Bürgermeister Kuper die Bevölkerung ein.Um auch Rollstuhlfahrern den Weg ins Innere des Gotteshauses zu ermöglichen, wird noch in dieser Woche eine Rampe angebracht, die die Eingangsstufe leichter überwinden hilft.

Damit die frisch renovierten Außenwände ohne Beschädigungen bleiben, wurden auch Fahrradständer im Umfeld der Kapelle aufgestellt. "Wir haben festgestellt, dass insbesondere Radtouristen das informative Angebot nutzen", weiß Beine, der zudem gemeinsam mit Kuper mit Blick auf die Helferschar feststellt: "Wir sind unseren Ehrenamtlern auch in diesem Bereich zu großem Dank verpflichtet. Sie opfern hier wie auch auf dem gesamten LGS-Gelände einen Großteil ihrer Freizeit, damit die Besucher einen schönen, informativen und abwechslungsreichen Aufenthalt in unserer Gartenschau-Stadt genießen können.
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