Trading - Range: 137.50-139.13

Tendenz: schwach

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Zum Jahresbeginn nahm die Risikobereitschaft an den internationalen Finanzmärkten deutlich zu.

Angesichts der Feiertage an den größten Börsenplätzen und des geringen Handelsvolumens muss der erfreuliche Auftakt jedoch mit Vorsicht genossen werden.

Die Kurse deutscher Staatsanleihen gerieten am ersten Handelstag angeführt von mittleren und langen Fälligkeiten des Jahres nach freundlichem Beginn unter Druck. Verantwortlich dafür waren der feste Aktienmarkt (Dax +3 %) sowie die Nachfrage nach Anleihen der europäischen Peripherie. Der Abstand 10-jähriger italienischer (6.82 %) und spanischer Bonds (5.02 %) zu vergleichbaren deutschen Staatsanleihen ermäßigte sich um 17 bzw. 5 BP. Die Rendite von Belgiern (4.13 %), Franzosen (3.20 %) und Österreichern (2.94 %) stieg dagegen im Einklang mit Bundesanleihen. Besonders augenfällig war die Ermäßigung der Risikoprämie bei kurzen und mittleren Fälligkeiten der EU- Peripherie. Hier bildeten sich die Renditeaufschläge um teilweise über 50 BP (2 Jahre Italien 4.44 %) zurück.

Bund- (138.23) und Schatz- Kontrakt (110.27) schlossen 72 bzw. 11 1/2 Stellen leichter, der Bobl (124.74) ging 40 Ticks niedriger aus dem Markt. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg auf 1.89 %, der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen ermäßigte sich auf 170 BP. 10- jährige US- Treasuries rentieren bei 1.88 %, der JGB- Future beendete das Jahr bei 142.53. Der Euro notiert etwas höher bei 1.298 Dollar, der Preis für das Barrel Öl steigt auf 100.5 Dollar.

Auch heute blieben Tokio und Shanghai feiertagsbedingt noch geschlossen. In China ist der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor kräftig von 49.7 auf 56 Punkte gestiegen. Hierzulande richtet sich die Aufmerksamkeit zunächst auf den Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien (47.3 nach 47.6) sowie den deutschen Arbeitsmarktbericht (6.9 %). In den Vereinigten Staaten steht der ISM- Index für das verarbeitende Gewerbe (53.4 nach 52.7) im Mittelpunkt des Interesses.

Am Primärmarkt stockt die Finanzagentur des Bundes morgen die 10-jährige Bundesanleihe um 5 Mrd. Euro auf. Frankreich versteigert am Donnerstag OATs mit Fälligkeiten Oktober 2021 und 2023 sowie April 2035 und 2041 im Volumen von insgesamt 7-8 Mrd. Euro. Tilgungen und Kuponzahlungen von über 38 Mrd. Euro dürften die Platzierung jedoch erleichtern. Großbritannien rundet mit der Versteigerung von Gilts mit Fälligkeit 2017 im Volumen von 3.75 Mrd. GBP das Angebot in dieser Woche ab.

Technik :

Der Bund- Future geriet nach freundlichem Start unter Druck und schloss (138.23) 72 Stellen unter Vortagsniveau. Der Ausblick hat sich mit dem Bruch der Trendlinie bei 138.47 etwas eingetrübt, die Indikatoren zeigen eine Tendenz zur Schwäche. Auf Wochensicht scheint die Welt noch in Ordnung, nur negative Divergenzen bei MACD und RSI mahnen jedoch zur Vorsicht. Widerstände liegen bei 138.56, 138.70, 138.85 (Fibonacci von 139.32 bis 138.09), 139.13 (Hoch v. 30.12.), 139.32/33 (Hoch v. 02.01./15.11.) und 139.65 (Allzeithoch v. 10.11.). Unterstützung sehen wir bei 138.09 (Tief v. 02.01.), 138.01 (38.2 %- Fibonacci von 136.69 bis 139.32), 137.74/69 (Tief v.28.12./61.8 %) und 137.50 (Tief v. 27.12.).

Unterstützungen: 138.09/01 137.74/69 137.50
Widerstand: 138.56 138.85 139.13

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