Griechenland befürchtete Euro-Austritt, wenn Rettungshilfen in Höhe von 130 Mrd. Euro nicht genehmigt werden

FOMC-Protokoll: Fed erwartet moderates Wachstum der US-Konjunktur, will zudem noch ab Januar die geldpolitischen Entscheidungen transparenter machen

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Die bisher per saldo erfreuliche Entwicklung der internationalen Einkaufsmanagerindizes des abgelaufenen Monats sollte durch die endgültigen Service-PMIs der Eurozone nicht in Frage gestellt werden. Vielmehr richtet sich der Blick der Marktteilnehmer in Europa auf die Veröffentlichung der vorläufigen Inflationsrate. Im November verharrte der Wert auf dem Jahreshoch von 3,0 %. Die inzwischen gesunkenen Jahresteuerungsraten in Deutschland, Spanien und Belgien deuten aber an, dass der Zenit der Teuerung auch auf gesamteuropäischer Ebene überwunden ist. Sollte es bei den italienischen Inflationszahlen, die im Vorfeld der EWU-Schnellschätzung veröffentlicht werden, keine böse Überraschung geben, könnte die Konsensschätzung einer Inflationsrate von 2,8 % nach 3,0 % im Monat zuvor sogar unterschritten werden.

In den USA interessieren die Auftragseingänge der Industrie im Monat November. Nach dem positiven Abschneiden der Durable Goods Orders, der Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter, zeichnet sich auch für die Gesamtindustrie ein kräftiges Plus ab. Die durchschnittliche Erwartungshaltung der Marktteilnehmer scheint realistisch. Insgesamt wird das Szenario eines robusten Wachstums der US-Wirtschaft im vierten Quartal wohl gestützt. Die ersten Zahlen zum BIP-Wachstum im vierten Quartal werden gegen Ende des laufenden Monats erwartet.

EUR-USD: Der Euro konnte von der freundlichen Entwicklung einiger Einkaufsmangerindizes profitieren und wurde im Hoch gegenüber dem US-Dollar bei 1,3077 notiert, da die Risikoneigung der Marktteilnehmer gestärkt wurde. Das übergeordnete Bild der Wochentechnik hat sich dadurch nicht wesentlich verbessert, wenngleich die Tagesindikatoren kurzfristig weitere Kursgewinne ermöglichen. So haben es Stochastic und MACD geschafft, über ihre Signallinien zu steigen. Eine Bestätigung dieser Signale steht aber noch aus und auch der trendfolgende DMI ist weiterhin im Verkauf. Gelingt dem Euro der Sprung über die nächsten Widerstände bei 1,3081/84 und 1,3119 sowie 1,3132, könnte das markante Tageshoch bei 1,3201 ins Visier der Marktteilnehmer rücken. Trading Range: 1,2973 - 1,3119.

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