Organspende: Ärzteschaft und Politik bemühen sich um lückenlose Aufarbeitung von Unregelmäßigkeiten

(lifePR) ( Frankfurt/Main, )
Eine Organspende kann Leben retten. Seit Jahren unterstützt die Landesärztekammer Hessen deshalb alle Anstrengungen und Aktionen, um die Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende zu stärken. "Die Bereitschaft zur Organspende setzt eine differenzierte Information voraus. Nur durch Aufklärung kann die Spendebereitschaft gesteigert werden“, unterstreicht der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. „Daher ist es umso schwerwiegender, wenn erneut bei einem Transplantationszentrum Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Spenderorganen festgestellt werden.“

Wie in dem heute veröffentlichten Jahresbericht der Prüfungs- und Überwachungskommission bekannt geworden ist, wurden bei der Prüfung des Herztransplantationsprogramms der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim systematische Unregelmäßigkeiten festgestellt, über die neben dem Ärztlichen Direktor auch die zuständigen Behörden und die Landesärztekammer informiert wurden. "Ärzteschaft und Politik bemühen sich derzeit um die lückenlose Aufarbeitung der Geschehnisse, " erklärt der hessische Ärztekammerpräsident: "Grundlage für die freiwillige Bereitschaft zur Organspende ist Vertrauen. Und dieses Vertrauen setzt voraus, dass Entnahme und Transplantation von Organen klaren und transparenten Regeln folgen.“
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