„FotoGrafik“ bei kunstradar

Ausstellung mit Fotografien, Ilustrationen, Collagen und Zeichnungen Lisa Ajtay, Birgit Jansen, Christoph Schmitt und Sabrina Tibourtine

Birgit Jansen: Das Ende der Welt Christoph Schmitt: Linien No.16, Acryl und Bleistift auf Bierdeckel Fotografie Color Print, Alu-Dibond, insg. 38 x 28 cm, je Bierdeckel 9 x 9 cm, 2007
(lifePR) ( Düsseldorf, )
Mit der Ausstellung "FotoGrafik" zeigt die (immer noch) neue Düsseldorfer Galerie kunstradar aktuelle Fotografien und Grafiken der jungen Düsseldorfer Künstler Lisa Ajtay, Birgit Jansen, Christoph Schmitt und Sabrina Tibourtine. Die Bilder sind vom 24. Mai bis 19. Juli 2008 in der Galerie kunstradar zu sehen.

Die Vernissage wird diesmal zur Midissage, am 4. Juni. ab 19 Uhr. Der Midissage-Termin ist mit der Druck- und Papier Messe drupa koordiniert, denn FotoGrafik ist eine Ausstellung im Programm der diesjährigen drupArt, dem Kunst-Begleitprogramm der Messe.

Kurzbeschreibung zur Ausstellung
Die Ausstellung präsentiert Fotografien und Grafiken von vier unterschiedlichen jungen Künstlern mit individuellen Schwerpunkten und Themenwelten. Die unterschiedlichen Positionen der beteiligten Künstler zeigen neben der Eigenständigkeit ihrer Standpunkte auch gemeinsame Bezüge, Parallelen und aktuelle künstlerische Strategien. Die Künstler stecken ein spannungsreiches Feld der Medien Grafik, Fotografie, Collage und Druck ab.

Lisa Ajtay
In Cluj, Rumänien, geboren, absolvierte Lisa Ajtay ihr Studium Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund. Schon in der Schulzeit und während eines späteren 2-jährigen Aufenthalts in Budapest beschäftigte sich Lisa Ajtay mit der Malerei - was vielen ihrer fotografischen Arbeiten im Bezug auf Bildaufbau, zweidimensionaler Grafik und der Nutzung von Farbe anzusehen ist. Lisa Ajtays großflächige Fotografien von über drei Metern Breite zeigen Reflexionen über das Reisen und Sehen. Die Kamera bleibt bei Ajtay ganz das technisch-grafische Gerät. In ihren ausgestellten Kontinuum-Arbeiten bleibt das Gezeigte zweidimensional, ja grafischabstrakt.Die Bilder Lisa Ajtays zeigen lyrische Momente von Wahrnehmung, Reisen und Werden, die tiefere existenzielle Momente freilegen.

Birgit Jansen
Die freischaffende Illustratorin und Grafikerin studierte zunächst Kunstgeschichte, Philosophie und Spanisch in Münster, bevor sie sich dann in das Fach Design mit Schwerpunkt Illustration (in Münster und Gudalajara, Mexiko) stürzte. Heute werden Birgit Jansens Illustrationen, die teils digital, teils manuell entstehen, in Zeitschriften wie "emotion" und im Bloomsbury Verlag Berlin veröffentlicht. Birgit Jansen zeigt in ihren nur scheinbar hingeworfenen Illustrationen auf Bierdeckeln tiefe, existenzielle Momente, die sich auf den zweiten und dritten Blick aus den fröhlich anmutenden Figuren schälen. Birgit Jansen ist eine Illustratorin mit einem Augenzwinkern. Sie sagt selbst: "Ich mag es, inhaltliche Komplexität mit einfachen Mitteln zu bändigen. Ich mag es, Bestehendes zu zerschnipseln und gut durchzuschütteln, um aus den Fragmenten Neues zu schaffen. Ich mag es, Ernstes, allzu Verkopftes durch ein Augenzwinkern auflösen."

Christoph Schmitt
Der Düsseldorfer Foto-Künstler und studierte Kommunikationsdesigner beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Gleichgewichten und Momenten der Kraftneutralität. In seiner aktuellen Reihe "Linien" bilden fotografische Montagen aus Zweigen und dünnen Ästen abstakte Formen, die eine Gestik und Kommunikation anzudeuten scheinen. Damit führt Christoph Schmitt seine "Naturfotografie" weiter. Es entsteht ein Gesang aus Balance, Harmonie, Interaktion, Bewegung und Dynamik. Zwar Fotografien, wirken Schmitts Arbeiten dennoch eher wie abstrakte Zeichnungen über ein komplexes und gleichzeitig elementares sowie archaisches Thema.

Sabrina Tibourtine
Geboren in Paris und von ihrer sauerländischen Kindheit geerdet, wie sie sagt, studierte Sabrina Tibourtine Design in London und am Niederrhein.
Im April 2008 wurde Sabrina Tibourtine mit dem Alternativen Medienpreis für ihr Projekt Minisprech ausgezeichnet. Die freischaffende Illustratorin und Grafikerin lehrt derzeit außerdem "Handzeichnung & Animation, Musikvideos & Kurzfilme" an der Hochschule Niederrhein. Tibourtines ausgestellte Arbeiten zeigen eine Reihe von Portrait-Collagen, denen ein melancholischer, wartender Blick gemeinsam ist. Verstörendes Moment in den Bildern sind die gezielt und genau gesetzten neon-farbenen Elemente auf der gebräunten und gebraucht wirkenden Leinwand. So wandelt Tibourtine jedes Portrait und lässt es in seiner Wirkung "schillern". Die Diskrepanzen zwischen alt und neu, gebraucht und unangetastet, Innenleben und Außenwahrnehmung, lassen Tibourtines Arbeiten neue, erfundene Geschichten erzählen - Geschichten, die halb bekannt, an alte Zeiten erinnern...
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