Montag, 11. Dezember 2017


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Kunsthaus Zürich veranstaltet Sommerwerkstatt

Zürich, (lifePR) - Vom 2. Juli - 3. Oktober 2008 organisiert das Kunsthaus Zürich eine Sommerwerkstatt nach Wünschen von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien. Auf dem Programm stehen 40 Gespräche, Workshops und Führungen in der Sammlung des Kunsthauses.

«Fragen, Wünsche, Rätsel? Spiele!». Am Anfang steht ein Notizblock mit 40 Fragen und freien Seiten, um eigene Wünsche zu skizzieren. Die Kunstvermittlerinnen und Pädagogen des Kunsthaus Zürich, deren Background in den Bereichen Design, Video, Fotografie, Dramaturgie und Malerei es möglich macht, viele künstlerische Talente anzusprechen, sollen diese Wunschzettel in die Realität überführen. Und auch das Künstler-Duo Com&Com, Johannes Hedinger und Marcus Gossolt, wirken an der Umsetzung mit.

DREHBUCH HINTER DEN KULISSEN

Im Angebot sind erstmals Workshops, die Einblick hinter die Kulissen des Sammlungs- und Ausstellungsbetriebs des Kunsthauses ermöglichen. So werden z.B. Mitarbeiter nach ihrem Tagesablauf befragt und in ihrer Funktion portraitiert. Auch für Animationsfilme dient das Museum als Projektionsfläche. So lautet der Titel des Mediaworkshops: «Was geschieht im Kunsthaus nach acht Uhr abends?». Fiktive und reale Handlungsabläufe werden erdacht, Figuren aus Knetgummi kreiert und dank filmischer Tricks in Bewegung versetzt. Es entstehen Animationsfilme, die auf www.kunsthaus.ch präsentiert werden.

EINZIGARTIG? ZUSAMMENGEKLAUT!

Oft beschäftigt Kursteilnehmer die Frage, wie ein Künstler bei seiner Arbeit vorgeht. Seit Jahrhunderten wird geklaut und zitiert, was das Zeug hält. Dass dies legitim ist, andererseits die Kunst heute auch an ihrer Innovationskraft gemessen wird, erfahren sie in der Sammlung und dürfen sich dann aus dem Schatz von fünf Jahrhunderten Kunstgeschichte bedienen, indem sie selber Ideen und Techniken der grossen Vorbilder abkupfern oder Gemälde kopieren.

ZU KLEIN FÜR DIE KUNST?

Ein eigenes Angebot für die Kleinsten hat in der Schweizer Kunstpädagogik Premiere: Kinder zwischen drei und fünf Jahre fragen «Zu klein für die Kunst?» und werden in Begleitung Erwachsener behutsam an die Kunst herangeführt. Jugendliche hingegen definieren schon selbstbewusst, was ein zeitgenössisches Stillleben auszeichnet. Durch Beobachtung, beim Erkennen im Gespräch, in der Diskussion, im freien oder begleiteten Gestalten im Atelier lösen alle Altersgruppen und Familien gemeinsam die Rätsel, die ihnen der Kunstbetrieb oder der eigene Alltag aufgeben. An insgesamt 40 Führungen und Workshops lernen sie Neues; hier perfektionieren sie ihre Fertigkeiten oder erfinden Szenarien, die über das im Kunsthaus Vorgefundene und über die Zeit der Sommerwerkstatt hinausgehen.

WÜNSCHE REALISIEREN: VON DER IDEE ZUM FERTIGEN SPIEL

Die Wünsche und Fragen der Teilnehmer, die sie auf dem Notizblock einsenden, werden in die Programmentwicklung der Kunstvermittlung am Kunsthaus einfliessen. Neben der spielerischen Methode wird an der Sommerwerkstatt auch die Entwicklung eines Spieles abgeschlossen, an dem die Kunstvermittler seit einem Jahr arbeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerwerkstatt werden das Geheimnis dieses neuen Kartenspiels als erste lüften, es beurteilen und die Macher fragen können, wie so ein Spiel entsteht. Leiter Hans Ruedi Weber hat die Sommerwerkstatt darum unter das Motto «Fragen, Wünsche, Rätsel? Spiele!» gestellt.

Mit Unterstützung der Vontobel-Stiftung.

Der Teilnehmerbeitrag liegt zwischen CHF 5.- für eine zweistündige Einzelveranstaltung und CHF 300.- für einen mehrtägigen Kurs.Das Programmheft mit allen Daten und den Wunschzetteln erscheint Ende Mai.

Es wird im Kunsthaus aufgelegt und auch online zum Download unter www.kunsthaus.ch angeboten.
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