Am Mittwoch, den 29/04 um 18 Uhr, laden Marlène Harles und Frederike Felcht dazu ein, die aktuelle Solo-Ausstellung der Künstlerin Britta Marakatt-Labba (geboren 1951 in Sápmi) aus einer feministischen Perspektive zu reflektieren. Die Ausstellung zeigt zarte, minutiös in den Untergrund gestickte Motive, mit denen die Künstlerin ihren Lebensraum, Erfahrungen und Beobachtungen in Bilder übersetzt. Über 60 Werke erzählen von der Kosmologie der Sámi, ihren Traditionen, ihrem Lebenswandel und insbesondere von ihrem Lebensraum, der zunehmend von Extraktivismus und ökologische Zerstörung bedroht wird. Ausgehend von der Ausstellung regen wir im Rundgang zu einem gemeinsamen Nachdenken über Kreisläufe, gesellschaftliche Entscheidungsprozesse oder auch natürliche Vielfalt und Reduktion an.
Frederike Felcht ist Professorin für Neuere skandinavische Literatur und Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie erforscht die Literaturen Dänemarks, Norwegens, Schwedens und der schwedischsprachigen Minderheit Finnlands seit dem 19. Jahrhundert und interessiert sich dabei besonders für Verbindungen zwischen Ökologie und Literatur sowie die Geschichte von Hunger und Armut in skandinavischer Literatur und Geschichte. Zuletzt hat sie vor allem untersucht, welche Rollen Meere in der skandinavischen Literatur spielen.
Kosten: im Eintritt enthalten
Britta Marakatt-Labba
Stitched Tracks
30/01/26–26/07/26
Die Ausstellung und das Begleitprogramm werden gefördert von:
Kultursommer Rheinland-Pfalz
Karin und Uwe Hollweg Stiftung
The Barbro Osher Pro Suecia Foundation
Schwedische Botschaft
Dank an:
Volksbank Darmstadt-Mainz
Die Kunsthalle Mainz wird getragen
von der Stiftung Kunsthalle Mainz der Mainzer Stadtwerke AG.
Die Kunsthalle Mainz wird
unterstützt durch:
Mainzer Stadtwerke AG
Mainzer Fernwärme GmbH
Mainzer Verkehrsgesellschaft
Landeshauptstadt Mainz
Freistunden wird ermöglicht durch:
Rheinhessen Sparkasse
Erzähl mir was! wird ermöglicht durch:
Rotary Mainz-Aurea Moguntia