Von Fraurombach aus durch ganz Europa

Dr. Jens Mischak besucht die Online Systemlogistik GmbH & Co. KG

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak (rechts) lässt sich von Uwe Heinbach, Betriebsstättenleiter der Online Systemlogistik GmbH & Co. KG, Ware zeigen, die durch das Logistikunternehmen in ganz Europa verschickt werden kann, Foto: Jennifer Sippel / Vogelsbergkreis
(lifePR) ( Vogelsbergkreis, )
Seit dem Jahr 1996 ist die Firma Online Systemlogistik GmbH & Co. KG im Schlitzer Stadtteil Fraurombach ansässig. Mit 88 Systempartnern und einer Flotte von mehr als 1.800 Fahrzeugen in ganz Europa zählt das Unternehmen zu den führenden Mittelstandsverbunden im Stückgutsektor und bildet durch diesen Zusammenschluss aus ausschließlich inhabergeführten Logistikunternehmen einen Gegenpol zu großen Speditionen.

Am Standort in Fraurombach sind zwei von vier Hauptumschlagsbasen des Logistikers zu finden. Uwe Heinbach, Betriebsstättenleiter der Online Systemlogistik GmbH & Co. KG in Fraurombach, freut sich, den Ersten Kreisbeigeordneten und Wirtschaftsdezernenten Dr. Jens Mischak, Andrea Ortstadt von der Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises sowie Schlitz Erster Stadtrat Willy Kreuzer bei einem Besuch zu begrüßen. Dr. Mischak zeigt sich sichtlich beeindruckt: „Ich finde es erstaunlich, wie vielfältig die Waren sind, die hier verschickt werden: Vom Päckchen Schrauben, über Kachelöfen, bis hin zu Motorrädern ist hier nahezu alles zu finden.“

200 Lastwagen kommen montags bis freitags zwischen 21 und 3 Uhr zum großen Umschlagsplatz, um Waren abzuladen und neue wieder zurück zu ihrem Standort mitzunehmen, wo sie regional weiterverteilt werden. „Für das Be- und Entladen planen wir pro Lkw 90 Minuten ein“, erklärt Betriebsstättenleiter Uwe Heinbach. „Mittlerweile kommen auch tagsüber 20 bis 30 Lkw, da wir seit Corona etwa 20 Prozent mehr Waren umschlagen.“ Insgesamt werden jeden Tag rund 3.000 Tonnen an Waren innerhalb eines Tages von einem Lkw in den nächsten geladen, die dann innerhalb von ganz Europa verteilt werden. Empfänger sind beispielsweise Unternehmen und Baumärkte, aber auch Privatpersonen.

„Verloren geht dabei nie etwas“, verspricht Heinbach. Dank eines ausgeklügelten Kamera- und Überwachungssystems wird jedes Stückgut von der Ankunft in der Halle bis zum Verlassen überwacht. „Jeder Zentimeter der Halle ist kameraüberwacht, so schützen wir uns natürlich vor allem selbst vor unbefugten Zugriffen“, erläutert Heinbach.

Rund 100 Menschen aus dem Vogelsbergkreis und Fulda arbeiten am Standort in Fraurombach, darunter auch knapp 30 Geflüchtete. Aktuell baut das Logistikunternehmen, dessen Zentrale in Paderborn liegt, ein neues Gebäude unterhalb der Umschlagshalle. „Hier entstehen Pausen- und Umkleideräume sowie sanitäre Anlagen für die Fahrerinnen und Fahrer und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, beschreibt Heinbach den Neubau, der das Unternehmen rund 2,5 Millionen Euro kostet. Zudem seien ein Schulungsraum und Büroräume geplant. „Wir bemühen uns, unseren Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu bieten. Im Winter gibt es kostenlose Heißgetränke, jeder Angestellte erhält jährlich eine Art Gesundheitskarte im Wert von 300 Euro für Massagen, Rezeptzuzahlungen oder Ähnliches, zudem bezahlen wir übertariflich und arbeiten mit einem Prämiensystem“, erklärt Heinbach.

Die Online Systemlogistik würde gern weiter expandieren, doch dazu fehlt noch ein Standort für eine größere Halle. „Wir suchen aktuell, haben aber noch nichts Geeignetes gefunden. Am liebsten möchten wir im Vogelsbergkreis bleiben, weil es uns hier sehr gut gefällt und wir besonders zentral liegen“, so Heinbach abschließend.
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