Sozialraumorientierung - nicht nur im Vogelsbergkreis ein gutes Konzept

Fachlicher Austausch in Rosenheim: Bildungsdezernent Mischak und Fachleute aus dem Vogelsbergkreis besuchten das Jugendamt der Stadt Rosenheim. Foto: Stefan Trux (lifePR) ( Lauterbach, )
Eine Delegation aus dem Jugendamt Vogelsbergkreis um den ersten Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak hat sich in der Stadt Rosenheim über das Fachkonzept der Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe informiert. Die Stadt Rosenheim ist im bundesweiten Vergleich äußerst fortschrittlich aufgestellt und sammelt schon seit mehr als 15 Jahren sehr gute Erfahrungen mit der Umsetzung des Fachkonzeptes. Die Kollegen aus dem Vogelsbergkreis konnten daher von der Entwicklung bis zum aktuellen Stand der sozialraumorientierten Jugendhilfe in Rosenheim viel Interessantes von den südbayerischen Kollegen erfahren.

Auch der Vogelsbergkreis arbeitet seit 2015 nach dem Konzept der Sozialraumorientierung, bei dessen Umsetzung der Landkreis in vier sogenannte Planungsräume aufgeteilt wurde. In diesen Räumen - Nord, Süd, West, Ost - arbeiten jeweils Jugendamt und die Freien Träger vor Ort zusammen. Hilfe- und Unterstützungsleistungen richten sich am Willen der Rat- und Hilfesuchenden aus, die persönlichen Möglichkeiten sowie die des Lebensumfeldes und der Region werden entsprechend mit einbezogen. Ein weiterer Baustein der Sozialraumorientierten Jugendhilfe im Vogelsbergkreis sind die sog. Hilfen unter einem Dach (HueD). In den Planungsräumen in Mücke, Alsfeld, Lauterbach und Schotten sind Jugendhilfeeinheiten von Freien Träger nach einem einheitlichen Konzept entstanden. Sie bilden eine bedeutende Säule in der Umsetzung sozialraumorientierter Jugendhilfe: Ziel ist es, Grenzen zwischen ambulanten, teilstationären und vollstationären Hilfeleistungen aufzulösen.
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