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„Perspektiven aufzeigen und motivieren“

Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Krug zu Besuch bei POP-Projekt des BZL Lauterbach

(lifePR) (Vogelsbergkreis, )
Eine Kehrschaufel aus Blech bauen, IT-Systemelektronik oder Mediengestaltung kennenlernen, in Pflege- oder Verwaltungsberufe schnuppern, Raumgestaltung ausprobieren oder Gastronomieberufe erkunden? Seit 2018 wird das vom Projekt „POP“ des Bildungs- und Technologiezentrums für Elektro und Informationstechnik (BZL) in Lauterbach ermöglicht. „POP“ steht für „Profiling, berufliche Orientierung und Praxiserprobung“. Und für ein erfolgreiches Projekt, das seit Jahren eng mit der KVA Vogelsbergkreis – Kommunales Jobcenter kooperiert und so beispielsweise Langzeitarbeitslose oder Geflüchtete in den ersten Arbeitsmarkt integriert. „Denn Arbeit und Sprache sind die Schlüssel für eine gelingende Integration in den ersten Arbeitsmarkt sowie in die Gesellschaft. POP trägt seit rund sieben Jahren erfolgreich dazu bei“, stellt der Sozialdezernent und Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug klar. Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der KVA ist er am Projektstandort in der Lauterbacher Johann-Friedrich-Diehm-Straße zu Besuch.

Dort finden die ersten beiden Phasen im „POP“-Projekt statt. „Denn hier liegt der Fokus auf einer ganz individuell ausgerichteten beruflichen Orientierung“, berichtet Rainer Eisenach, Leiter Schulungsbetrieb beim BZL. Gemeinsam mit den Klienten, die über die KVA – Kommunales Jobcenter in das Projekt kommen, wird in 38 Unterrichtseinheiten ganz genau geschaut, wo Ressourcen, Vorlieben, Fähigkeiten, und Talente liegen. „Wir wollen Brücken bauen und die Menschen darauf vorbereiten in der Praxiserprobung Betriebe und Unternehmen kennenzulernen“, berichtet Eisenach. Positiv dabei: „Betriebe und Klienten bereiten sich gleichermaßen auf das Praktikum vor. Das bringt Vorteile für beide Seiten“, merkt der Fachmann an. Dabei greift das BZL auf ein starkes Netzwerk innerhalb der Region zurück, und arbeitet eng mit den Betrieben zusammen.

Insgesamt sind die Klienten für 14 Wochen im Projekt. Den ersten Monat verbringen sie komplett am BZL-Standort, um dort verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und Interessen herauszuarbeiten. Dabei ist das Angebot breit gefächert. Neben individuellen Gesprächen können die Klienten auch praktisch tätig werden. Neben einer Holz- und Metallwerkstatt, gibt es etwa einen Bereich fürs Malen und Lackieren, einen PC-Raum, eine Schulungsküche oder ein nachgestelltes Restaurant, in dem realitätsnah gearbeitet und die verschiedenen Berufsbilder kennengelernt werden können. Auch Bewerbungstraining bieten die Expertinnen und Experten vom BZL an. „Dabei stehen für uns die Ziele der Klienten und der Praxisbezug im Vordergrund – und eine sehr gute Erfolgsquote bestätigt unseren Ansatz“, sagt Leiter Rainer Eisenach. Denn die Erfahrung zeigt, dass der Weg in Ausbildung und Festanstellung oft über das Probearbeiten führt.

Gerade im ländlichen Raum sind viele Wirtschaftsbereiche oft sehr kleinteilig strukturiert. „Und es gibt einige, in denen seit Jahren Fachkräfte fehlen oder zukünftig fehlen werden. Hier Talente zu finden, und entsprechend der Anforderungen und Bedürfnisse von Betrieben und Klienten zusammenzubringen, ist ein echter Gewinn für unsere Region“, sagt Sozialdezernent Krug. „POP ist ein wichtiger Unterstützungsbaustein, aber auch ein Baustein der Integration von Menschen in den ersten Arbeitsmarkt“, macht der Erste Kreisbeigeordnete abschließend deutlich.

Hintergrund:

Die KVA des Vogelsbergkreises gibt es seit 20 Jahren. Seit dem 1. Januar 2005 ist diese Einrichtung zuständig für die Umsetzung des SGB II – so der offizielle Sprachgebrauch. Konkret heißt das: Ausgezahlt wird die Grundsicherung, früher bekannt als Hartz IV.

Es gab damals eine Rechtsänderung. Die Sozialhilfe wurde mit der Arbeitslosenhilfe zusammengelegt und somit das SGB II geschaffen. Der Vogelsbergkreis bewarb sich damals erfolgreich um das sogenannten Optionsmodell und konnte somit die Umsetzung des SGB II in alleiniger Verantwortung durchführen. In dem anderen Modell arbeiten die Landkreise zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit.

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