Mischak: "Die Sache liegt mir besonders am Herzen"

116.000 Euro aus LEADER-Mitteln für öffentliche Toiletten am Hoherodskopf

LEADER-Mittel für barrierefreie öffentliche Toiletten am Hoherodskopf – Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak überreicht Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab den Zuwendungsbescheid. Das Foto zeigt außerdem von links Matthias Sebald (Mitarbeiter der Kreisverwaltung), Werner Weitzel (Ortsbeirat Breungeshain), Andreas Däsch (Inhaber der Hoherodskopfklause) und Thomas Schaumberg (Vogelsberg Consult GmbH). Foto: Gaby Richter (lifePR) ( Lauterbach, )
Viele Besucher kommen auf den Hoherodskopf und nutzen das breite Angebotsspektrum von aktiver Erholung über Natur- und Umweltbildung bis hin zu verschiedenen Freizeit- und Abenteueraktivitäten – und es werden erfreulicherweise immer mehr. Da kann es schon einmal eng werden, wenn allzu viele gleichzeitig ein menschliches Bedürfnis plagt. „Als Anziehungspunkt und Aushängeschild muss der Hoherodskopf auch den steigenden Besucherzahlen gerecht werden, es hat sich viel getan in den letzten Jahren“, stellt Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak fest. Umso mehr freue er sich über das Vorhaben von Familie Däsch und der Stadt Schotten – „diese Sache liegt mir besonders am Herzen“.

„Diese Sache“, das ist eine neue öffentliche Toilettenanlage, die für eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur sorgen wird. Andreas Däsch, Inhaber der „Berghütte Hoherodskopfklause“, bestätigt, dass die Besucherzahlen auf dem Hoherodskopf steigen – und nicht nur das: „Dieses Jahr war es apokalyptisch, schon bei der Parkplatzsuche und vor allem in den Ferien“, sagt er. Auf seinem Grundstück sollen demnächst barrierefreie öffentliche Toiletten entstehen, er hat der Stadt die Fläche dafür zur Verfügung gestellt, bauen wird die Stadt Schotten. „Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, stellt Mischak fest, als er den Zuwendungsbescheid an Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab überreicht.

Geplant ist ein Neubau in Holzrahmenbauweise, die Kosten belaufen sich auf rund 187.000,-Euro, 116.436,- Euro kommen aus Mitteln der Regionalentwicklung/LEADER. Damit die stillen Örtchen auch jederzeit sauber sind, werde ein Unternehmen für die tägliche Reinigung engagiert, kündigt die Bürgermeisterin an – dafür müsse allerdings für die Toilettennutzung eine Gebühr gezahlt werden.
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