Kein Handy - kein Telefon - kein Internet

Katastrophenschutz-Übungstag mit Teams aus vier Landkreisen - Ausfall aller Kommunikationseinrichtungen angenommen

Die Teilnehmer des Übungstages
(lifePR) ( Vogelsbergkreis, )
Kein Handy, kein Telefon, kein Internet – der Komplettausfall der Kommunikationseinrichtungen in der gesamten Region wurde bei einem Übungstag der Informations- und Kommunikationseinheiten (IuK) des Katastrophenschutzes aus dem Vogelsbergkreis, dem Wetteraukreis, dem Landkreis Gießen und dem Main-Kinzig-Kreis angenommen. Während die ersten drei Teams seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, Kompetenzen bündeln und Synergien nutzen, war das Team aus dem Main-Kinzig-Kreis zum ersten Mal bei dieser Übung im Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) in Schotten dabei.

Der Vogelsberger Zugführer und Leiter des Fernmeldedienstes, Marcus Koller, begrüßte 40 Kameradinnen und Kameraden aus Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz auf dem Gelände der Feuerwehr Schotten und erläuterte die Inhalte des Übungstages. Aufgabe der Teams war die Vernetzung der Fahrzeuge und der Technik von einer noch funktionierenden Stelle aus, um behelfsmäßige Telefonverbindungen, Fax und Internet zur Verfügung zu stellen. Die Aufgaben wurden professionell abgearbeitet, bis alle Leitungen funktionierten und das Ziel der Übung erreicht war.

Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland, Jürgen Steuernagel vom Katastrophenschutz-Stab und die Kollegen Hagen Vetter vom Wetteraukreis sowie Jochen Haaf vom Landkreis Gießen würdigten die Leistung der Teams. Sven Holland lobte die - in Hessen einmalige - Zusammenarbeit kreisübergreifender IuK-Teams und appellierte, diese im Interesse der Bevölkerung und der Hilfsorganisationen weiter fortzuführen. Hagen Vetter erinnerte daran, dass der Katastrophenschutz "bunt" ist und die Zusammenarbeit von Einheiten und Organisationen zu jeder Zeit ohne Grenzen und Kompetenzfragen gefördert werden muss. "Wie die Hochwasserkatastrophe zeigt, ist es wichtig, dass alle Organisationen perfekt zusammenarbeiten. Und gerade hier bilden die IuK-Einheiten eine wichtige Schnittstelle".
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